Willi Gebäudetechnik AG
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Der im Zuteilungsdatensatz genannte Name, "Willi Gebäudetechnik AG", stimmt mit dem Impressum überein ("Eingetragener Firmenname: Willi Gebäudetechnik AG") und wird unverändert übernommen. Der Name ist allerdings jung: Die eigene Firmengeschichte datiert die Umbenennung präzise auf 2025, "Neuer Markenauftritt und Umfirmierung von Willi Haustechnik AG zu Willi Gebäudetechnik AG", auch in der Aktuell-Rubrik vermerkt als "Willi Haustechnik wird zu Willi Gebäudetechnik."
Von der Wasserversorgung zur Zentralheizung: eine 135 Jahre alte Firmengeschichte
Die Unterseite "Geschichte" erzählt eine ungewöhnlich lange, familiengeführte Chronik. Sie beginnt 1890: "Josef Willi tritt aus dem väterlichen Geschäft aus und gründet die J. Willi Sohn in Chur (Wasserversorgung, Elektrische Installationen, Mechanische Werkstätte und Aufzüge)." Heizung war damals noch kein Thema; das änderte sich 1914: "Emanuel Willi tritt ins väterliche Geschäft ein und führt die Abteilung Zentralheizung ein." 1951 wurde daraus ein eigenständiger Zweig: "Loslösung der Abteilung Sanitär/Heizung und Gründung der «Dipl. Ingenieur E. Willi & Sohn» durch Emanuel Willi." 1959 kam die Lüftung dazu, unter Urs Willi. 1991 übernahm der Betrieb die Elektrofirma Willi Sohn AG, den Installationsbereich der ursprünglichen Muttergesellschaft J. Willi Sohn, zurück; 1993 übernahm Luzius Willi die Geschäftsleitung. Danach folgte eine lange Reihe weiterer Übernahmen, die den heutigen Betrieb formten: die Lüftungsfirma Pfenninger Klima AG aus Davos (1998, 2002 fusioniert), der Sanitärbereich der Jörimann Fassadenbau AG in Bonaduz (1999), die Heizungsfirma Jakob Giger AG in Chur (2004), die Heizungs-Sanitärfirma Griesser Installationen in Haldenstein (2006), die Mario Spadin Haustechnik AG in Chur (2008) und die Kältefirma Böni, mit der 2012 eine eigene Kälteabteilung entstand. 2007 übernahm die Inretis Holding AG die vollständigen Aktien der Willi Haustechnik AG von der Willi Holding AG; 2015 wurde zusätzlich die Sohler Haustechnik AG aus Zizers integriert, im selben Jahr übernahm Andreas Ackermann die Geschäftsleitung. 2017 folgte Giacomo Lecchino als Geschäftsleiter, während Luzius Willi Verwaltungsratspräsident blieb. Im selben Jahr wie der Wechsel an der Geschäftsleitungsspitze verzeichnet die Chronik zusätzlich eine "Partnerschaft mit winsun AG im Bereich Photovoltaik" für 2017 sowie "Partnerschaften im Bereich Kälte" für 2018. 2018 schloss sich die Muttergesellschaft zudem der poenina holding ag an, 2020 unterzeichnete der Betrieb laut eigener Chronik eine "Sicherheits-Charta", und 2022 fusionierte die Muttergesellschaft wiederum mit der Burkhalter Holding AG, worauf auch der Navigationslink "Burkhalter Gruppe" auf jeder Seite verweist. 2024 bildete sich ein neuer Verwaltungsrat: "Roger Kunz (Präsident), Giacomo Lecchino (Delegierter), Zeno Böhm (Mitglied)."
Wärmepumpe, Wärmepumpen-Boiler und bivalente Heizung mit eigenem Ansprechpartner
Auf der Unterseite "Wärmepumpe" erklärt der Betrieb das Funktionsprinzip: "Eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe erzeugt ganzjährig Energie für Heizung und Warmwasseraufbereitung. Diese Energie bezieht die Wärmepumpe aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser." Zur Wirtschaftlichkeit heisst es: "Richtig einreguliert, gewinnen Wärmepumpen mit dem eingesetzten Strom rund die drei- bis fünffache Menge an Wärmeenergie", eine Angabe, die weder als COP noch als JAZ bezeichnet wird. Erdsonden-Wärmepumpen seien wegen der Bohrung teurer in der Erstellung, "brauchen aber auch bis zu einem Drittel weniger Strom als Luft-Wasser-Wärmepumpen" und erlauben zusätzlich GeoCooling. Als Vorteile nennt die Seite hohe Energieeffizienz, eine einfache Lösung, Kombinierbarkeit mit Photovoltaik und Nachhaltigkeit; als Nachteile hohe Investitionskosten bei Erdsonden-Anlagen, eine vom Strommix abhängige Nachhaltigkeit und Lärmemissionen.
Eine zweite Unterseite behandelt den Wärmepumpen-Boiler separat: "Dabei stammen rund 65% der benötigten Energie aus der Umgebungsluft. Die restliche Energie (35%), ist dafür da, den Kreislauf anzutreiben." Als Mindestraumgrösse nennt sie "Faustregel 20 m³", als Ersparnis gegenüber einem Elektroboiler "rund 2/3 weniger Strom." Eine dritte Unterseite beschreibt die bivalente Heizung: "Der Grundlasterzeuger muss mindestens 25% der Spitzenlast abdecken", mit "Wärmepumpe oder Pelletkessel" als Beispiel für die Grundlast und "Öl- oder Gasheizung" für die Spitzenlast. Für alle drei Themen ist auf der Website derselbe Fachkontakt hinterlegt: Urs Wildhaber, Projektleiter Heizungssanierungen, mit eigener Durchwahl. Eine Marke, ein Modell, eine kW-Leistung oder ein Preis für eine konkrete Installation wird auf keiner der drei Seiten genannt.
120 Mitarbeitende, 18 Lernende, vier Standorte
Die Startseite beziffert die eigene Grösse mit vier Statistik-Kacheln: "1890 Gründungsjahr", "120 Mitarbeitende", "18 Lernende" und "24h Pikettdienst." Die Unterseite "Kontakt & Standorte" erklärt die geografische Reichweite: "Unser Hauptsitz finden Sie in Chur sowie weitere Standorte in Bonaduz, Flims und Zizers. Wir sind für Sie im Grossraum Chur tätig." Konkret nennt die Seite die Adressen: Industriestrasse 19 in Chur (Hauptsitz, Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 07.15 bis 12.00 und 13.00 bis 17.30 Uhr, Freitag 07.15 bis 12.00 Uhr), Industriestrasse 14 in Bonaduz, Promenada 29 in Flims Waldhaus sowie Neulöserweg 2 in Zizers, jeweils mit eigener Telefonnummer.
Die Teamseite listet die Geschäftsleitung namentlich: Giacomo Lecchino als Geschäftsleiter, Francesco Paglianiti als Abteilungsleiter Sanitär und Mitglied der Geschäftsleitung, Andrin Reinhardt als Abteilungsleiter Heizung/Kälte und ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung, dazu Gerda Düblin als Assistentin der Geschäftsleitung. Im Heizungs-/Kältebereich sind zusätzlich namentlich gelistet: Josip Galovac als Stv. Abteilungsleiter, Silvan Caduff als Projektleiter und zugleich Ausbildungsverantwortlicher, Nigel Stecher und Adrian Zimmermann als Projektleiter Heizung/Kälte sowie Nils Caluori und Nadine Kohler als Projektleitende Planung Heizung, neben dem bereits genannten Urs Wildhaber.
Referenzen und was fehlt
Die Startseite listet acht Referenzprojekte mit Namen, ohne weitere Beschreibung: MFH Wiesentalstrasse, Happy Rancho, Alterswohnungen St. Martin, MFH Sur l'En, Neubau MFH Am Rebberg, Neubau 2 MFH, Mühle Grüsch und Neubau Bahnhof. Ein Zitat von Giacomo Lecchino fasst die eigene Arbeitsweise zusammen: "Für ein erfolgreiches Projekt ziehen wir als Team an einem Strick. Diesen Zusammenhalt spüren auch unsere Kundinnen und Kunden." Was die Website an keiner Stelle liefert: eine Marke, ein Modell, eine kW-Angabe, ein COP- oder JAZ-Wert oder ein Preis für eine bestimmte Wärmepumpen-Installation. Auch zu den einzelnen Referenzprojekten gibt es über den Titel hinaus keine weitere Beschreibung der ausgeführten Arbeiten, und welcher Anteil davon konkret auf die Heizungs- oder Kälteabteilung entfiel statt auf Sanitär, Lüftung oder Elektro, lässt sich aus den blossen Projektnamen nicht ablesen.
Für wen sich Willi Gebäudetechnik AG eignet
Wer in Chur, Bonaduz, Flims oder Zizers einen grossen, seit 1890 gewachsenen Betrieb mit klar benanntem Fachkontakt für Wärmepumpe, Wärmepumpen-Boiler und bivalente Heizung sucht, findet in Willi Gebäudetechnik AG einen der personell grössten Anbieter dieser Kategorie, mit eigenem 24-Stunden-Pikettdienst und vier Standorten im Grossraum Chur. Wer dagegen eine konkrete Marken- oder Preisangabe zur Wärmepumpe online prüfen möchte, muss dafür das Kontaktformular nutzen oder Urs Wildhaber direkt anrufen: Diese Angaben liefert die Website selbst nicht.