Dumas Kessler Chauffage SA
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Dumas Kessler Chauffage SA sitzt an der Chemin de la Rottaz 3 in Chailly, einer Industriezone der Gemeinde Montreux. Auf der eigenen Website tritt die Firma unter dem Kürzel DKC Chauffage auf und beschreibt sich als Installationsbetrieb für Heizung, erneuerbare Energien und Sanitäranlagen.
Was es ist
Der vom Allokator gelieferte Name „D umas Kessler chauffage SA" ist eine verstümmelte Fassung: In der Fusszeile jeder geprüften Unterseite steht durchgehend „Dumas Kessler Chauffage SA", ohne Leerzeichen im ersten Wort und mit grossem C bei Chauffage. Die Kontaktseite selbst verwendet daneben im Fliesstext einmal die Schreibweise „Dumas-Kessler SA" (bei der Umbenennung 1999) und „La Maison Dumas-Kessler Chauffage SA" (bei der heutigen Adresse), jeweils mit Bindestrich. Die Website ist sich also selbst nicht einig, ob der Name einen Bindestrich trägt; für den Titel dieses Eintrags wird die in der Fusszeile durchgehend verwendete, bindestrichlose Form „Dumas Kessler Chauffage SA" übernommen, korrigiert um die fehlerhafte Lücke und die Kleinschreibung des Allokatorfelds.
Die Firmengeschichte auf der Kontaktseite ist ungewöhnlich ausführlich für einen Handwerksbetrieb dieser Grösse: Gegründet wurde das Unternehmen 1978 von den Brüdern Dumas. Später wurde es von Hans Kessler übernommen, und ab 1999 firmierte es als Dumas-Kessler SA. Am 1. Januar 2012 übernahm Alain Pistat die Firma, nachdem er zuvor mehr als 10 Jahre mit Herrn Kessler zusammengearbeitet hatte. Der Firmenname der Gründer und ihres Nachfolgers blieb dabei bestehen, obwohl die operative Leitung inzwischen bei Alain Pistat liegt, ein in dieser Branche üblicher Vorgang, den die Website aber selbst offenlegt statt zu verschweigen.
Was man bekommt
Auf der Unterseite Chauffage beschreibt die Website mehrere Wärmeerzeugungsarten: Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung, eine allgemeine Erklärung zu netzgekoppelten Photovoltaikanlagen, Holz respektive Biomasse als Brennstoff, Wärmepumpen nach dem Kühlschrankprinzip in umgekehrter Richtung sowie fossile Systeme mit Mazout- oder Gas-Brennwerttechnik. Zu den Sonnenkollektoren nennt die Website als Faustregel für ein Einfamilienhaus, ohne diese Angabe an ein konkretes DKC-Projekt zu knüpfen, eine Kollektorfläche von 4 bis 6 Quadratmetern und einen Speicher von 450 Litern, die rund 60 bis 70 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs einer vierköpfigen Familie decken könnten.
Auf der Unterseite Système de chauffage listet die Firma die Verteilarten, die sie anbietet: klassische Heizkörper nach dem Strahlungsprinzip, Bodenheizung, eine Sockelleisten- beziehungsweise „Plinthe"-Heizung, bei der ein geringeres Wasservolumen als beim klassischen Heizkörper oder Bodenheizung für eine gleichmässigere Wärmeverteilung an den Wandsockeln sorgen soll, sowie Strahlungsheizungen über Decke oder Wand.
Im Sanitärbereich zählt die Website konkret auf: Sanitärarmaturen und Kaltwasseranschlüsse, Wasserenthärtung, Badumbauten, die Montage von Sanitärgeräten samt Warm- und Kaltwasseranschluss, den Anschluss von Gaskochgeräten und gasbefeuerten Heizkesseln, wofür die Firma sich selbst als „concessionnaire gaz", also als konzessionierten Gasinstallateur bezeichnet, dazu Störungsbehebung und Lecksuche, Entkalkung und Wartung von Warmwasserboilern, den Austausch von Armaturen sowie Küchenanschlüsse.
Als Partnerbrands nennt die Website auf einer eigenen Seite namentlich Meier Tobler, Buderus, Vaillant, Hoval, ELCO, Stiebel Eltron, Viessmann, das Baustoffhandelsunternehmen Getaz Miauton (Teil von CRH Swiss Distribution), Sanitas Troesch und Geberit, jeweils mit einem kurzen Absatz, der aber ausschliesslich die Selbstdarstellung des jeweiligen Herstellers wiedergibt, etwa zu dessen eigener Firmengeschichte oder internationalen Grösse. Diese Angaben betreffen die Hersteller selbst und nicht die Firma Dumas Kessler, weshalb sie hier nicht als deren eigene Kennzahlen übernommen werden; die Auswahl an genannten Marken zeigt aber, dass sich der Betrieb nicht auf einen einzigen Hersteller beschränkt.
Was auffällt
Auf der Kontaktseite trägt ein Abschnitt die Überschrift „ACCES" und zeigt dort, statt einer Wegbeschreibung zur eigenen Adresse in Chailly, die Adresse „Gassan Dam Square, Rokin 1-5, 1012 KK Amsterdam, Netherlands". Das ist erkennbar unbearbeiteter Theme-Platzhalterinhalt eines niederländischen Kartenwidgets und keine tatsächliche Zweigstelle der Firma; er wird hier ausgeschlossen und nicht als Standort gewertet.
Auffällig ist auch eine Unstimmigkeit bei der Faxnummer: Auf der Startseite, der Services- und der Sanitärseite erscheint sie durchgehend als „021 964 1782" ohne Leerzeichen zwischen den letzten vier Ziffern, während dieselbe Nummer auf der Chauffage-Unterseite als „021 964 17 82" mit Leerzeichen steht. Die Ziffernfolge selbst ist auf beiden Varianten identisch, nur die Schreibweise unterscheidet sich von Seite zu Seite. Die Telefonnummer wiederum erscheint auf der Startseite als „021 964 17 67" und auf der Kontaktseite in internationaler Schreibweise als „+41 21 964 17 67", ziffernmässig ebenfalls deckungsgleich.
Wie es organisiert ist
Dumas Kessler Chauffage SA ist als Aktiengesellschaft organisiert. Eine Handelsregisternummer oder UID veröffentlicht die Website an keiner Stelle. Die Kontaktseite beziffert die aktuelle Belegschaft mit „nous sommes actuellement 7 employés", also 7 Angestellten, die für Sanierungen, Renovationen, Boiler-Entkalkung und alle Installationen im Bereich erneuerbare Energien zur Verfügung stünden. Die operative Leitung liegt seit dem 1. Januar 2012 bei Alain Pistat, der die Firma von Hans Kessler übernahm; die Website nennt keine weitere Person in der aktuellen Geschäftsleitung.
Die Website selbst gliedert sich in neun Unterseiten: Accueil, Services, Chauffage, Système de chauffage, Sanitaire, Nos réalisations, Formulaires, Partenaires und Contact, dieselbe Struktur, die auch in der Navigation jeder einzelnen Seite wiederkehrt. Eine gesonderte Referenzliste konkreter Bauprojekte mit Adressen oder Baujahren führt keine dieser Seiten; die Unterseite „Nos réalisations" wurde bei der Recherche mit erfasst, enthält aber nur unbeschriftete Fotos, Links zu externen Erklärvideos und Verweise auf Drittseiten wie den Groupement Suisse pour les pompes à chaleur (FWS) oder die Union Pétrolière, ohne einen einzigen eigenen Fliesstext, weshalb daraus keine zusätzliche Tatsache in diesen Eintrag übernommen wurde.
Was es kostet
Zu Preisen für Heizungssysteme, Wärmepumpen, Sonnenkollektoren oder Sanitärarbeiten äussert sich die Website an keiner Stelle, weder mit einer Preisliste noch mit Richtwerten. Ein Kontaktformular auf der Seite „Contactez nous" ist der einzige Weg, um eine Offerte anzufragen; welche Angaben ein solches Angebot enthält oder wie es zustande kommt, bleibt auf der Website offen.
Für wen sich das eignet
Für Privatpersonen und Betriebe in Chailly, Montreux und der weiteren Riviera vaudoise, die einen seit 1978 bestehenden, seit 2012 unter neuer Leitung stehenden Heizungs- und Sanitärbetrieb mit breitem Herstellernetzwerk suchen, ist Dumas Kessler Chauffage SA eine Option, insbesondere wenn neben der eigentlichen Wärmeerzeugung auch die Verteilart interessiert, etwa Sockelleisten- oder Deckenstrahlungsheizung statt des klassischen Heizkörpers. Als konzessionierter Gasinstallateur deckt die Firma zudem den Anschluss von Gasgeräten ab, was nicht jeder Sanitärbetrieb anbietet. Wer eine erste Preisidee sucht, findet auf der Website keine und muss über das Kontaktformular oder telefonisch nachfragen.
Fazit
Dumas Kessler Chauffage SA verbindet eine bis 1978 zurückreichende, offen erzählte Eigentümergeschichte mit einer 7-köpfigen Mannschaft und einem breiten Angebot an Wärmeverteilarten von der klassischen Heizkörperheizung bis zur Sockelleisten- und Deckenstrahlungsheizung. Die Partnerliste mit zehn genannten Markenherstellern zeigt eine gewisse Auswahlbreite, auch wenn die zugehörigen Texte reine Herstellerselbstdarstellungen sind. Offen bleiben der Umsatz, konkrete Referenzprojekte mit Zahlen und jede Preisangabe, und die Website trägt mit dem niederländischen Platzhalter-Adressblock und der uneinheitlichen Fax-Schreibweise zwei kleinere Pflegelücken, die für die Substanz des Angebots selbst aber ohne Bedeutung sind.