Koster AG Gebäudetechnik

Juchstrasse 11, 8048 Zürich · seit 1967

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Der Firmenname im Bundle lautete "Koster AG". Das Impressum, der Seitentitel und die Fusszeile jeder Seite nennen durchgehend "Koster AG Gebäudetechnik" als eingetragenen Namen, der Zusatz fehlte in der Vorgabe und wurde hier ergänzt.

Was es ist

Koster AG Gebäudetechnik ist laut eigener Geschichtsseite 1967 von Max Koster in Zürich gegründet worden, mit den ersten Büroräumlichkeiten an der Hohlstrasse 610. 1986 übergab Max Koster die Firma nach seinem 65. Geburtstag an Urs Koster. 1998 folgte die Zertifizierung nach ISO 9001 und der Aufbau eines projektbezogenen Qualitätsmanagements, 2008 die Anerkennung als Qualifizierter Lehrbetrieb Gebäudetechnik, bei der die Firma laut eigener Aussage in sieben Berufsrichtungen ausbildet. 2010 übernahm Koster die auf Sanitär und Heizung spezialisierte Goldenbohm AG aus Zürich, 2012 entstand eine eigene Vorfabrikationswerkstatt in Birmensdorf, und 2020 wurde die Goldenbohm AG mit der Koster AG fusioniert: Seither führt Koster das Sanitärgeschäft unter eigenem Namen. 2024 kam die elko GmbH mit Sitz in Zürich Altstetten hinzu, die laut Website Elektroinstallation, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur unter derselben Telefonnummer anbietet. Die Website beschreibt die elko GmbH ausdrücklich als eigene Firma der "Koster Gruppe" und verlinkt auf eine eigene Website; sie wird hier als separate Rechtseinheit behandelt, deren Leistungen nicht Koster AG Gebäudetechnik selbst zugerechnet werden.

Die Firma ist laut ihrer Unternehmensseite heute an neun Standorten in der Deutschschweiz vertreten: Zürich als Hauptsitz an der Juchstrasse 11, dazu Bachenbülach, Herrliberg, Baden-Dättwil, Zürich Seefeld, Muttenz, Birmensdorf, Männedorf und Küsnacht. Massgeblich für die Einordnung in diese Rubrik ist der im Impressum genannte Hauptsitz Juchstrasse 11, 8048 Zürich, mit der Handelsregister-Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) CHE-105.926.916 und dem Hinweis, die Firma sei im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen; eine gesonderte Handelsregisternummer nennt die Website nicht. Verantwortlich für die Website ist laut Impressum ebenfalls Koster AG Gebäudetechnik an dieser Adresse.

Was man bekommt

Das Leistungsangebot gliedert sich in Heizung, Lüftung, Klima und Kälte, Gebäudeautomation, Sanitär sowie Erneuerbare Energie. Im Bereich Erneuerbare Energie plant und installiert die Firma laut eigener Unterseite Wärmepumpen der Bauarten Luft/Wasser, Sole/Wasser und Wasser/Wasser, ausgelegt nach Vorlauftemperatur und Heizlast. Erdsondenbohrungen werden laut derselben Seite mit einem Bohrunternehmen koordiniert, die Dimensionierung erfolgt nach Wärmebedarf; die Bohrung selbst ist damit an einen Subunternehmer ausgelagert, nicht firmenintern. Ergänzend bietet Koster Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie nach Verbrauchsprofil statt nach Maximalleistung dimensionierte Pufferspeicher an, damit die Wärmepumpe seltener taktet. Als vierten Baustein nennt die Website eine Förderantragsberatung: Die Firma beschreibt sich als Kennerin der aktuellen Programme von Bund, Kantonen und Gemeinden und begleitet Gesuche, ohne dass die Website eine konkrete Fördersumme für einen bestimmten Fall nennt, was hier entsprechend offen bleibt.

Als Ergebnisse ihrer Arbeit nennt die Website vier Schritte: eine Standortanalyse von Heizlast, Vorlauftemperatur und Erdwärme-Potenzial vor jeder Empfehlung, ein Energiekonzept mit Wirtschaftlichkeitsberechnung aus Investition, Betriebskosten und Fördermitteln, die Förderantragstellung bei Bund, Kantonen und Gemeinden, sowie ein Monitoring der Anlage über eine eigene Fernwartung, mit dem laut Website überprüft wird, ob eine Anlage die berechneten Werte auch tatsächlich erreicht. Für Notfälle nennt die Firma einen Pikettdienst rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, mit eigener Werkstatt und Reparatur vor Ort; für Offerten und E-Mail-Anfragen verspricht die Website eine Antwort innerhalb von 24 Stunden.

Was auffällt

Ungewöhnlich konkret für dieses Verzeichnis ist die eigene Projektliste mit datierten, benannten Bauvorhaben samt Zahlenangaben. Unter der Rubrik Erneuerbare Energie/Wärmeerzeugung nennt die Website die Überbauung Strubenacher Living in Zumikon mit 19 Minergie-ECO-Reiheneinfamilienhäusern zu je 5½ Zimmern und rund 188 bis 213 Quadratmetern Wohnfläche, in Mischbauweise aus Holz und Beton, mit Photovoltaik und einer Erdsonden-Heizung mit Free-Cooling; Baubeginn wird für Frühjahr 2025 angegeben, die Fertigstellung für Sommer 2027. Für die Wohnüberbauung "In der Lachen" der Baugenossenschaft Schönheim an der Holzmattstrasse in Dietikon nennt die Website 73 Wohnungen von 1½ bis 5½ Zimmern, Gemeinschaftsräume und einen Doppelkindergarten, Fertigstellung 2027. Für einen Ersatzneubau an der Herrligstrasse 5 und 7 in Zürich Altstetten, direkt beim Bahnhof, nennt die Website 43 Wohnungen mit Tiefgarage, ausgeführt im SNBS-Goldstandard, für 2026.

Weitere auf der Unternehmensseite genannte Referenzen zeigen die Bandbreite über die Wärmeerzeugung hinaus: den Ersatzneubau des Hochhauses am Kantonsspital Winterthur (2021), den Umbau, die Sanierung und Erweiterung der Oberstufenschulanlage Feld und Berg in Thalwil (2024), die Wohnüberbauung Am Steiacher in Unterengstringen mit 8 Mietwohnungen zu 3½ und 4½ Zimmern (2025), die Gesamterneuerung eines siebengeschossigen AXA-Bürogebäudes an der Tödistrasse 7 in Zürich mit hinterlüfteter Naturstein- und Metallfassade sowie Baubuchenstützen als Tragstruktur (2025), und das Wohnprojekt OASIS GIALLO in Schlieren mit 25 Wohnungen zu 1½ bis 5½ Zimmern (2025).

Die Startseite zeigt zudem eine Google-Bewertung von 4.8 von 5 Sternen, sichtbar als eigene Kennzahl ausgewiesen und nicht nur im Schema.org-Markup versteckt; eine dort ebenfalls hinterlegte Rezensionsanzahl von 6 erscheint dagegen ausschliesslich im strukturierten Datenblock der Seite, nirgends sichtbar im Fliesstext, und wird deshalb hier nicht als publizierte Angabe übernommen. Zu den Bewertungen selbst zitiert die Startseite mehrere kurze Kundenstimmen mit abgekürztem Namen, Funktion und Ort, etwa zu einer Hotelmodernisierung in Genf, einer Wohnsiedlung in Zürich, einem Pikettdienst-Einsatz in Winterthur, einem HVAC-System für ein Schweizer Spital, einem Einfamilienhaus im Aargau und Wartungsarbeiten an einem Mehrfamilienhaus in Basel.

Wie es organisiert ist

Auf der Unternehmensseite nennt Koster AG Gebäudetechnik namentlich seine Geschäftsleitung und mehrere Fachverantwortliche: Roger Kränzlin als Geschäftsleiter, Vincenzo Tortora als Verkaufsleiter und Franc Lechthaler als Bereichsleiter Grossanlagen. Im Verkauf sind Ramiz Sadiku (Region Bülach, Heizung), Luigi Gabinato (Region Zürich, Sanitär), Livio Zamolo (Region Zürich, Heizung) und Karl-Heinz Eckle (Region Zürich, Lüftung) aufgeführt, als Abteilungsleiter Jürgen Irion (Sanitär), Sven Jung (System- und Planungsentwicklung), Andreas Buchwalder (Service, Region Zürich) und Faton Abazi (Lüftung), jeweils mit direkter E-Mail-Adresse. Die Firma bezeichnet sich als seit jeher inhabergeführt, ohne externe Aktionäre, und wirbt damit, aus diesem Grund die wirtschaftlich passende statt die margenstärkste Lösung zu empfehlen.

Die Unternehmensseite beziffert den heutigen Stand mit 220 Mitarbeitenden an den genannten neun Standorten und über 500 realisierten Projekten in der Deutschschweiz, dazu die Zertifizierungen ISO 9001 und ISO 14001. Ein auf der Jubiläumsseite zitierter Grundsatz von Max Koster aus dem Jahr 1967, wonach eine bauende Firma auch zwanzig Jahre später noch erreichbar sein müsse, wird dort von Roger Kränzlin als bis heute gültiges Prinzip wiedergegeben: Planung, Einbau und Wartung liegen bei Koster in einer Hand, wie es die Website mit "Ein Vertrag statt fünf" für die Gewerke Heizung, Sanitär, Lüftung, Klima und Gebäudeautomation zusammenfasst.

Was es kostet

Konkrete Preise für Wärmepumpen, Erdsondenbohrungen oder Wartungsverträge nennt die Website an keiner Stelle. Zur Wirtschaftlichkeit heisst es lediglich, eine Berechnung erfolge vor jeder Empfehlung, und eine Offerte werde innerhalb von 24 Stunden erstellt; wie hoch eine Investition typischerweise ausfällt, bleibt offen. Zur Dauer einer Wärmepumpen-Sanierung schreibt die FAQ-Sektion, von der ersten Besichtigung bis zur Offerte sei mit wenigen Wochen zu rechnen, abhängig von Fördergesuch, Anlagenkomplexität und Lieferzeiten der Geräte, ohne das genauer zu beziffern.

Für wen sich das eignet

Wer in der Stadt oder im Kanton Zürich eine Wärmepumpe, eine Erdsondenanlage oder eine Solarthermie-Ergänzung sucht und dabei eine Firma bevorzugt, die Planung, Installation, Förderantrag und spätere Fernwartung aus einer Hand anbietet, findet in Koster AG Gebäudetechnik einen seit 1967 bestehenden, weiterhin familiär geprägten Betrieb mit dokumentierten mehrstelligen Wohnbauprojekten. Wer zusätzlich Photovoltaik, Batteriespeicher oder eine Ladestation für das eigene Fahrzeug sucht, wird laut Website an die separate elko GmbH derselben Gruppe verwiesen und sollte deren eigene Angaben prüfen, statt sie mit dem Gebäudetechnik-Geschäft von Koster zu vermischen.

Fazit

Mit einer seit 1967 belegten Firmengeschichte, neun Standorten, 220 Mitarbeitenden und einer Projektliste, die von einzelnen Einfamilienhäusern bis zu mehrstelligen Wohnüberbauungen und einem Spitalneubau reicht, gehört Koster AG Gebäudetechnik zu den grösser dokumentierten Betrieben in diesem Verzeichnis. Die Website bleibt bei Preisen und bei der genauen Dauer eines Wärmepumpen-Projekts bewusst unkonkret, dafür sind die Referenzprojekte selbst ungewöhnlich detailliert benannt.

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