Cuony Dafflon SA

1733 Treyvaux · seit 1972

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Cuony Dafflon SA hat ihren Sitz an der Vers Thivena 2 in 1733 Treyvaux zwischen Freiburg und Bulle. Die eigene à-propos-Seite bestätigt den Firmennamen ausdrücklich in Fliesstext: "Cuony-Dafflon SA a été fondée en 1972 par les forgerons M.Cuony et M. Dafflon de Vuisternens ainsi que par M. Bongard et M. Pugin", der im Bündel genannte Name stimmt also. Eine gesonderte Mentions-légales-Seite fehlt auf dieser Website, weder in der Navigation noch in der Sitemap; die Rechtsform SA und der vollständige Name finden sich stattdessen im laufenden Text der à-propos-Seite, was hier als stärkster verfügbarer Beleg gilt. Auf der Startseite beschreibt sich die Firma als Anbieterin, die sich um den sanitären Komfort ihrer Kundschaft kümmere und diese "vers des solutions adaptées aux exigences et aux budgets" lenke, also zu Lösungen, die sowohl den Anforderungen als auch dem Budget entsprechen, ohne dabei konkrete Preisspannen zu nennen.

Von der Dorfschmiede zum Sanitär- und Heizungsbetrieb

Cuony Dafflon wurde 1972 von den Schmieden ("forgerons") Cuony und Dafflon aus Vuisternens gegründet, gemeinsam mit den Herren Bongard und Pugin, insgesamt also 4 Gründerpersonen. Ursprünglich auf Metallarbeiten spezialisiert, entwickelte sich der Betrieb danach in die Bereiche Sanitär und Heizung. Die eigene Werkstatt führt laut Website nach wie vor das gesamte Material an Lager. Diese Herkunft aus dem Metallhandwerk ist eine ungewöhnlich konkrete Gründungsgeschichte für einen Betrieb dieser Branche, und die Seite verknüpft sie ausdrücklich mit der heutigen Tätigkeit, statt sie nur beiläufig zu erwähnen.

Eine eigene Wasserkonzession für fünf Gemeinden

Eine Besonderheit, die sich von den meisten vergleichbaren Betrieben abhebt: Cuony Dafflon ist laut eigener Aussage "concessionnaire des eaux" (Wasserkonzessionärin) der Gemeinden Treyvaux, Farvagny, Rossens, Vuisternens und Praromand le Mouret. Die Firma betreibt also nicht nur Sanitär- und Heizungsinstallationen für Privatkunden, sondern hält eine offizielle Konzession für die kommunale Wasserversorgung in namentlich genannten Gemeinden. Zur Kundschaft zählt die Website allgemein Privatpersonen, Berufsleute und Gemeinden, mit Einsätzen sowohl bei Neubauten als auch bei Renovationen. Zur Teamgrösse macht die Seite keine Zahlenangabe; sie beschreibt lediglich, dass das Team aus qualifizierten Monteuren bestehe und die Firma als Ausbildungsbetrieb regelmässig Lernende beschäftige, ohne eine Anzahl zu nennen.

Leistungsangebot: von der Boilerentkalkung bis zur Wärmepumpe

Zum Kerngeschäft zählt laut à-propos-Seite der Ersatz von Heizkesseln und Wärmepumpen, die Entkalkung von Boilern, die Wartung von Sanitärgeräten, die Wasserversorgung, Armaturen sowie "piquages en charge", also Anzapfungen an bestehenden, unter Druck stehenden Leitungen ohne vorherige Absperrung, eine Technik, die vor allem bei Eingriffen in ein laufendes kommunales Wassernetz zum Einsatz kommt und zur Rolle als Wasserkonzessionärin passt. Die Navigation der Website führt daneben eigene Unterseiten zu Sanitär, Lüftung, Heizung, Wärmepumpen, Ölheizkessel, Gasheizkessel, Holzheizkessel, Solarheizung und Wartung/Störungsbehebung. Als Arbeitsweise beschreibt sich die Firma selbst als "entreprise de proximité", die den direkten Kontakt zur Kundschaft pflege und rasche Einsätze mit professioneller Arbeit verbinde, ohne dazu eine konkrete Reaktionszeit zu beziffern.

Auf der eigenen Wärmepumpen-Seite erklärt die Website vier Bauarten mit ihrer jeweiligen Funktionsweise: die Luft/Luft-Wärmepumpe (Aerothermie), die Energie aus der Aussenluft gewinnt und als Luft in die Wohnräume abgibt, günstiger und einfacher zu installieren, aber laut eigener Aussage nicht ausreichend für sehr kalte Regionen; die Luft/Wasser-Wärmepumpe (Aerothermie), die ebenfalls Aussenluft nutzt, aber Wasser erwärmt und an ein bestehendes zentrales Heizsystem angeschlossen werden kann; die Erdreich/Erdreich- oder Erdreich/Wasser-Wärmepumpe (Geothermie), die laut Website auch bei sehr tiefen Temperaturen funktioniert, Erdsonden im Garten benötigt und mit Fussbodenheizung oder Niedertemperatur-Heizkörpern kompatibel ist; sowie die Wasser/Wasser-Wärmepumpe (Hydrothermie), die laut Website auch bei starkem Frost funktioniert, weil sie die Wärme des Grundwassers nutzt, wofür eine Wasserquelle oder ein Gewässer in der Nähe der Anlage nötig ist. Zu keinem dieser vier Typen nennt die Seite eine Marke oder ein konkretes, von der Firma selbst installiertes Referenzprojekt.

Im selben Abschnitt erklärt die Website allgemein, dass eine Wärmepumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom zwischen 2 und 7 Kilowattstunden Wärme zurückgebe, je nach Modell und Temperaturunterschied, im Durchschnitt 3 bis 4 Kilowattstunden. Das ist eine allgemeine physikalische Erklärung zur Funktionsweise von Wärmepumpen, wie sie auf vielen Fachseiten zu finden ist, keine Kennzahl, die Cuony Dafflon einer eigenen Installation zuschreibt. Als weitere allgemeine Vor- und Nachteile nennt die Seite die Geruchsfreiheit im Vergleich zu einer Ölheizung, das Fehlen von Treibhausgas-Emissionen, den Wegfall eines Brennstofflagers und einer Abgasleitung, dafür aber eine vergleichsweise hohe Anfangsinvestition, den Strombedarf für den Betrieb sowie die eingeschränkte Kompatibilität mit klassischen Heizkörpern, die eine hohe Vorlauftemperatur benötigen.

Erreichbarkeit

Cuony Dafflon ist telefonisch unter 026 413 11 75 erreichbar, per E-Mail unter info@cuony-dafflon.ch. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:15 bis 17:15 Uhr, am Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:15 bis 16:00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten, von 17:15 bis 07:00 Uhr und an allen 7 Tagen der Woche, betreibt die Firma laut eigener Angabe einen Pikettdienst unter der separaten Nummer 079 606 54 83, die sich von der regulären Geschäftsnummer unterscheidet.

Was offen bleibt

Zu Preisen, kW-Leistungsklassen oder COP-/JAZ-Werten konkreter, von Cuony Dafflon selbst installierter Wärmepumpen äussert sich die Website nirgends; die genannte Effizienzspanne von 2 bis 7 Kilowattstunden ist, wie oben festgehalten, eine allgemeine Erklärung und keine firmenspezifische Angabe. Zur Grösse des Teams und zur Zahl der Lernenden macht die Seite ebenfalls keine Angabe. Auch zu einem allfälligen Fördergeld oder einer kantonalen Subvention für den Ersatz einer fossilen Heizung durch eine Wärmepumpe schweigt sich die Website aus, obwohl das Thema bei einem Heizungswechsel für viele Kundinnen und Kunden relevant sein dürfte.

Fazit

Cuony Dafflon SA ist ein 1972 aus einer Dorfschmiede in Vuisternens hervorgegangener Betrieb mit Sitz in Treyvaux, der heute Sanitär, Heizung und Wasserversorgung für Privatkunden, Berufsleute und Gemeinden im Kanton Freiburg und in der Waadt abdeckt. Die eigene Wasserkonzession für 5 Gemeinden und die namentlich genannten Gründer geben dem Betrieb eine konkretere Geschichte als viele vergleichbare Firmen. Beim Heizungsangebot deckt die Firma alle vier gängigen Wärmepumpentypen ab, allerdings ohne Markenangabe oder firmenspezifische Leistungszahlen; wer diese wissen will, muss über den Pikettdienst oder die regulären Öffnungszeiten direkt nachfragen. Der Weg von der Dorfschmiede über den Metallbau bis zur heutigen Sanitär- und Heizungsfirma mit eigener Wasserkonzession ist auf der eigenen Website ungewöhnlich genau mit Namen und Jahreszahl belegt, auch wenn die technischen Details zu den einzelnen Wärmepumpenmodellen fehlen.

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