Tobler Heizungen GmbH
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Tobler Heizungen GmbH beschreibt sich selbst als "Ihr Partner in der Ostschweiz, wenn es um Heizungen geht", und nennt als Auftrag "Neubau, Umbau, Sanierung oder Service" rund um die Heizung. Auf der Startseite heisst es dazu: "Zu Hause ist, wo man sich wohl fühlt, dafür sorgt auch das richtige Raumklima. Als ausgewiesene Fachpersonen begleiten wir Sie kompetent in jeder Auftragsphase und stehen Ihnen für Beratung, Ausführung und Service gerne zur Seite." Die Geschichte dahinter reicht bis 1986 zurück: In jenem Jahr gründete Röbi Tobler die Firma als Einzelfirma, zunächst in Roggwil, bevor sie 1990 nach Freidorf umzog, wo sie bis heute im selben Wohn- und Geschäftshaus arbeitet. Die Handelsregisterform hat sich seither zur GmbH gewandelt, der Name ist derselbe geblieben.
Am 1. Januar 2021 übernahm Sohn Patrik Tobler die Geschäftsleitung. Er war im Herbst 2019 in den Familienbetrieb eingestiegen, nachdem er seine Ausbildung bis zum Heizungsmeister mit eidgenössischem Diplom abgeschlossen und zuvor in einem grösseren Betrieb der Region gearbeitet hatte. Röbi Tobler, ebenfalls Heizungsmeister mit eidgenössischem Diplom, arbeitet laut der Firma weiterhin unterstützend mit und gibt seine langjährige Erfahrung weiter.
Neben den beiden Toblers zählt die Firma nach eigener Angabe vier weitere Mitarbeitende und einen Lernenden, und die Teamseite deckt sich damit exakt: Anita Tobler kümmert sich um Administration, Rechnungswesen und Werbung, Roman Drexler, Ralf Oertle und Daniel Baumann sind als Heizungsinstallateure EFZ aufgeführt, und Felix Stadelmann wird als Lernender zum Heizungsinstallateur EFZ geführt. Der Betrieb bildet selbst aus: "Wir sind ein Lehrbetrieb und bilden Heizungsmonteure EFZ aus", schreibt die Firma auf der Teamseite. Dort ist von einer offenen Lehrstelle ab Sommer 2024 die Rede, auf der separaten Aktuell-Seite dagegen, laut deren eigenem Änderungsdatum die neuere der beiden, von einer freien Lehrstelle als Heizungsinstallateur/in EFZ ab Sommer 2025. Beide Seiten stehen nebeneinander online, ohne dass sich die beiden Jahresangaben decken, und Bewerbende erfahren so nicht auf den ersten Blick, welche Angabe noch gilt.
Mit Wärmepumpen beschäftigt sich der Betrieb nicht erst seit gestern. Bildunterschriften auf der Geschichte-Seite datieren eine Erdsondenbohrung auf das Jahr 1987 und den Einbau einer Erdsonden-Wärmepumpe auf 1988, dazu ein Foto von "Tobler Heizungen im Einsatz" aus dem November 1994. Das sind konkrete, mit Jahreszahlen versehene Belege für eine Praxis, die deutlich vor dem heutigen Wärmepumpen-Boom begann.
Zwei Wärmepumpen-Systeme
Die Firma unterscheidet auf ihrer Angebotsseite klar zwischen zwei Bauarten. Bei der Luft/Wasser-Wärmepumpe, in Innen- oder Aussenaufstellung, "entzieht" laut Tobler "ein Wärmetauscher dieser Luft Energie, die von der Wärmepumpe in nutzbare Wärme für das Haus umgewandelt wird"; die Firma nennt sie "besonders bei Einfamilienhäusern sehr gefragt und wirtschaftlich wie ökologisch eine hervorragende Lösung für die Wärmeerzeugung Ihres Wohnhauses". Die Erdsonden-Wärmepumpe nutzt stattdessen die über das Jahr konstante Bodentemperatur; sie eignet sich laut Tobler "für sämtliche Gebäude", verlangt aber vorab eine Prüfung der geologischen Verhältnisse am Standort und eine höhere Anfangsinvestition, die sich nach Angabe der Firma "über die Jahre komplett" amortisiere. Das ist eine Aussage der Firma selbst, keine unabhängig geprüfte Zahl, und der Text stellt sie entsprechend als deren Einschätzung dar, nicht als geprüftes Ergebnis.
Weitere Heizsysteme im Angebot
Wer sich gegen eine Wärmepumpe entscheidet, findet bei Tobler auch Holz-, Fernwärme- und Öl-/Gaslösungen, jede mit eigenen, sachlich beschriebenen Kompromissen statt reiner Werbesprache. Bei der Stückholzheizung nennt die Seite tiefe, konstante Brennstoffkosten und einen Wärmespeicher, der die erzeugte Energie im Idealfall 2–3 Tage vorhält, wenn genug Platz für die Anlage vorhanden ist. Die Schnitzelheizung braucht einen ausreichend grossen Schnitzelbunker, was laut Tobler baulich "nicht unterschätzt werden" darf, dafür seien die Betriebskosten tief, besonders mit eigenem Schnitzelholz. Die Pelletheizung läuft laut Beschreibung vollautomatisch, wahlweise über ein Förderschnecken-System oder Saugsonden, und ein bestehender Öltankraum lässt sich oft zum Pelletlager umbauen. Fernwärme beschreibt die Firma als platzsparende Lösung über eine Übergabestation, deren Betrieb vollständig beim Fernwärmezentralen-Betreiber liegt. Zur Öl-/Gasheizung schreibt Tobler offen, dass trotz den Klimazielen der Gesellschaft nach wie vor ein wesentlicher Anteil der Gebäude in der Schweiz mit Öl oder Gas beheizt werde, ein grosser Teil davon aber in den kommenden Jahren durch erneuerbare Systeme ersetzt werden dürfte. Gründe für einen reinen Öl- oder Gasheizungs-Ersatz seien laut Tobler oft ältere, bestehende Gebäude mit schlechter Wärmedämmung; die Firma bietet in diesem Fall an, die Möglichkeiten direkt aufzuzeigen, statt eine Lösung von vornherein auszuschliessen.
Reparaturservice und Öffnungszeiten
Für bestehende Anlagen bietet die Firma einen eigenen Reparaturservice: Servicemonteure mit Maschinen, Werkzeug und Ersatzteilen für Instandsetzungen nach Verschleiss, Alterung oder Beschädigung, dazu regelmässige Kontrollen und Wartung zur Werterhaltung. Erreichbar ist der Betrieb montags bis donnerstags von 7 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, freitags von 7 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr, also mit einem etwas kürzeren Freitagnachmittag als an den übrigen Tagen.
Was Kundinnen und Kunden sagen
Auf der Startseite stehen drei namentlich unterzeichnete Stimmen, jede mit Wohnort. Andreas Koller aus Freidorf schreibt: "Die Firma Tobler Heizungen hat uns bei der Sanierung unserer alten Ölheizung kompetent beraten. Über die Beratung, Planung, Ausführung bis zur Inbetriebnahme unserer neuen Wärmepumpe hat alles einwandfrei funktioniert." Werner Gsell aus Winden schreibt: "Seit Jahren ist die Firma Tobler Heizungen für sämtliche Installationen rund um unsere Heizung auf unserem Landwirtschaftsbetrieb verantwortlich. Wir schätzen den direkten Kontakt vom Chef bis zu den Monteuren." Maurus Reich aus Roggwil schreibt: "Für unsere Service- und Unterhaltsarbeiten in unseren Liegenschaften in Roggwil vertrauen wir auf Tobler Heizungen GmbH. Die Mitarbeiter bringen sehr viel Erfahrung und Knowhow mit und erledigen die Arbeiten schnell und unkompliziert." Alle drei Stimmen nennen echte, langfristige Auftragsbeziehungen statt einer einmaligen Momentaufnahme: eine Sanierung, ein laufender Landwirtschaftsbetrieb, mehrere Liegenschaften im Unterhalt.
Für wen sich das eignet
Tobler Heizungen passt zu Hauseigentümerinnen und -eigentümern sowie Landwirtschafts- und Liegenschaftsbetrieben im Raum Freidorf und weiterem Thurgau, die einen kleinen, seit Jahrzehnten am selben Ort geführten Familienbetrieb mit belegter Erdsonden-Erfahrung seit 1987 und 1988 einer grösseren, anonymeren Organisation vorziehen. Wer eine breite Auswahl an Alternativen zur Wärmepumpe abwägen will, findet mit Holz-, Fernwärme- und Öl-/Gasoptionen ebenfalls eine sachliche Einordnung statt reiner Verkaufsargumente. Offen bleibt, wie aktuell die Website gepflegt wird: Zwei Unterseiten nennen zwei verschiedene Jahre für dieselbe offene Lehrstelle, ein Detail, das bei der Kontaktaufnahme ruhig direkt angesprochen werden darf.