Gebr. Mengis AG
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Das Impressum nennt unter "Inhalt & Redaktion" ausdrücklich "Gebr. Mengis AG, Schlossstrasse 3, CH-6005 Luzern". Der zugeteilte Firmenname und der Standort Luzern stimmen damit exakt mit der eigenen Angabe der Firma überein und werden hier bestätigt, nicht korrigiert. Luzern liegt im Kanton Luzern, der zu den Kantonen dieser Rubrik zählt.
Was es ist
Die Firma beschreibt sich selbst so: "Die Gebr. Mengis AG ist das älteste Schweizer Bohrunternehmen. Die KMU ist im Familienbesitz und wird in dritter Generation durch die Brüder Marc und Philipp Mengis geführt." Eigene Kennzahlen fasst die Über-uns-Seite in Kacheln zusammen: "Seit 1928, geballte Erfahrung von fast 100 Jahren", "48, so viele Profis arbeiten bei uns", "> 200'000 Bohrmeter pro Jahr" und "520 m, tiefste Bohrung, die wir ausgeführt haben". Als eigene Werte nennt die Firma unter anderem, schweizweit führend zu sein "im Bereich der Erschliessung von Grundwasser, von geothermischer Energie sowie für geotechnische Baugrundsondierungen", verbunden mit dem Anspruch auf "kompetente Beratung, fachgerechte Ausführung und kompetitive Preise". Zur eigenen Ausrüstung schreibt die Firma, ihre Ziele dank "einem modernen Gerätepark" zu erreichen, wobei "die sinnvolle Anwendung von neuesten Technologie" im Vordergrund stehe; zum Personal heisst es, die eigenen Mitarbeitenden seien "gut ausgebildet und motiviert, mit Ihrer Arbeit die hohen Ansprüche im Bezug auf Qualität und Kosten umzusetzen".
Die Geschäftsleitung führt laut Team-Seite Philipp Mengis (Geschäftsführer, Mitglied der GL, zugleich Projektleiter Grossfilterbrunnen und Vyredox) und Marc Mengis (Leiter Ausbildung, QS und Beratung, Mitglied der GL). Für den Bereich Filterbrunnen und Sondierbohrungen ist Tamara Zaugg als Abteilungsleiterin genannt, für Erdwärmesonden Martin Odermatt, beide ebenfalls Mitglied der GL. Weitere namentlich mit Funktion, Direktwahlnummer und E-Mail-Adresse aufgeführte Personen sind Manuela Dubach (Finanzen, Payroll und IT), Barbara Böttcher (Assistentin GL), Claudia Amstad (Leiterin Administration), Monika Ruk (Administration), Robert Leal (Projektleiter Kleinfilterbrunnen), Arber Sadrija (Projektleiter/Instruktor Erdwärmesonden) und Antonio Pereira (Projektleiter Erdwärmesonden). Eine Person, Sali Baftija, Leiter Werkstatt und Werkhof, ist mit einer abweichenden E-Mail-Domain aufgeführt, "s.baftija@me-technik.ch" statt "@mengis.com" wie bei allen anderen; die Website erklärt diesen Unterschied nirgends, er wird hier nur festgehalten, nicht gedeutet. Für "Konzeption, Design & Programmierung" der Website nennt das Impressum separat die "HOMM interactive GmbH" in Luzern, das ist der Websitedienstleister, nicht Teil der operativen Firma.
Heizen mit Erdwärmesonden
Die Firma beschreibt Erdwärmesonden als "die neue Standard-Lösung für eine umweltfreundliche Energieversorgung mit Geothermie", mit dem Slogan "Heizen mit einheimischer Energie - unabhängig, sicher, günstig". Zur Funktionsweise schreibt die Website, Erdwärmesonden bezögen "drei Viertel der Heizenergie gratis aus dem Untergrund" und Bohrungen seien "bis in eine Tiefe von 400 m möglich". Den eigenen Ablauf beschreibt die Firma Schritt für Schritt: Unterstützung bei der Planung von Bohrstandorten, Bohrtiefen und Sondentyp; das eigentliche Bohren der Erdwärmesonden; das Verlegen der Anschlussleitungen bis in den Technikraum durch eigene Monteure; die Installation von Sammler und Verteiler samt Befüllung mit Wärmeträgerflüssigkeit; sowie eine digitale Qualitätssicherung, bei der Sonden und Anschlussleitungen auf Dichtigkeit und Durchfluss geprüft werden. Die Website nennt dazu eine Auszeichnung mit dem "Gütesiegel für Erdwärmesonden der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz FWS"; das ist eine Branchenauszeichnung der FWS, keine firmeneigene Erfindung, und wird hier entsprechend eingeordnet, nicht als exklusive Leistung dargestellt.
Heizen mit Grundwasser
Für die Grundwasserwärmepumpe schreibt die Firma, sie habe "den besten Wirkungsgrad. Und die höchste Leistung", und bezeichnet diese Energieform als "türkis-grüne Energie", grün wegen des hohen Wirkungsgrads, türkis wegen des genutzten Grundwassers. Zum eigenen Vorgehen beschreibt die Website ein "Kernbohrverfahren", mit dem sich wasserführende Gesteinsschichten "zentimetergenau" erkennen liessen, gefolgt vom Ausbau mit Filterrohren passend zur angetroffenen Geologie, dem Verfüllen des Ringraums mit Filterkies, einer als "Entwicklung" bezeichneten Nachbehandlung zur Steigerung der Förderleistung und Entfernung von Feinsedimenten, sowie einem abschliessenden Pumpversuch mit digitaler Datenaufzeichnung. Als eigene Leistungsangaben nennt die Seite Bohrdurchmesser "von 178 bis 1800 mm" für Filterbrunnen-Bohrungen sowie erneut die firmenweite Kennzahl "520 m" als tiefste je ausgeführte Bohrung.
Weitere Geschäftsfelder
Neben den beiden Wärmequellen für Wärmepumpen führt die Website weitere Geschäftsfelder auf derselben Übersichtsseite: "Anschlussleitungen für Erdwärmesonden und Filterbrunnen" (Verlegung der Leitungen bis in den Technikraum samt aller nötigen Installationen), "Trinkwasser und Brauchwasser" (Erschliessung von Grundwasser über Filterbrunnen), "Service & Unterhalt von Filterbrunnen" (regelmässige Regenerierung zur Verlängerung der Lebensdauer und Leistungssteigerung) sowie "Geotechnik" (Sondierbohrungen, Rammsondierungen und, laut eigener Angabe neu im Programm, CPT-U-Sondierungen für Geologen und Bauingenieure). Diese Bereiche werden auf der Übersichtsseite jeweils nur mit einem kurzen Satz beschrieben, ohne eigene ausführliche Unterseite wie bei den beiden Wärmepumpen-Wärmequellen.
Referenzen und Kunden
Zur eigenen Kundschaft schreibt die Firma: "Wir sind stolz darauf, für über 10'000 zufriedene Kunden arbeiten zu dürfen. Viele private Bauherren, regionale bis international tätige Geologie- und Ingenieurbüros, lokale und internationale HLK-Installationsfirmen vertrauen auf unser Können." Dazu zählt die Website "Wasserversorgungen aus der ganzen Schweiz, Immobilienfirmen, von KMU-Betrieben über Industrien bis zu globalen Unternehmen". Eine Logogalerie unter der Überschrift "Unsere Kunden" zeigt Firmenlogos, jedoch ohne lesbaren Alternativtext mit den jeweiligen Firmennamen im erfassten Rohtext; einzelne Kunden werden deshalb hier nicht namentlich genannt.
Offene Stellen im Bereich Erdwärmesonden
Unter den mehreren aktuell ausgeschriebenen Stellen richtet sich eine gezielt an die Erdwärmesonden-Sparte: "Projektleiter/-in Erdwärmesonden", beschrieben mit dem Satz "Du planst heute die Wärmeversorgung von morgen." Verlangt wird eine "technische und/oder kaufmännische Grundausbildung oder Studium im Bau- oder Baunebengewerbe" sowie Erfahrung als Projektleiter/-in oder Bauleiter/-in; die Aufgaben reichen von der Gesamtverantwortung für Erdwärmesonden-Projekte über Kalkulation und Offertwesen bis zur Personaleinsatzplanung der Bohrteams. Als Gegenleistung nennt die Firma unter anderem "attraktive Anstellungsbedingungen", ein "familiäres Arbeitsumfeld mit kurzen Entscheidungswegen" und einen "zentralen Arbeitsplatz in Luzern".
Kontakt
Die Telefonnummer "+41 41 203 23 23" ist sowohl im internationalen wie im zusammengeschriebenen Format als tel:-Link hinterlegt, beide Male identisch mit der angezeigten Nummer. Als allgemeine E-Mail-Adresse nennt die Website "info@mengis.com", für Bewerbungen separat "jobs@mengis.com".
Was die Website nicht sagt
Weder ein Preis, eine JAZ- oder COP-Angabe noch eine Leistungsangabe in Kilowatt für eine konkrete Wärmepumpe wird irgendwo genannt; die Firma bohrt und erschliesst die Wärmequelle, verkauft aber nach eigener Beschreibung kein bestimmtes Wärmepumpenmodell.
Fazit
Gebr. Mengis AG ist ein seit 1928 bestehendes Familienunternehmen in Luzern, das sich selbst als ältestes Schweizer Bohrunternehmen bezeichnet und mit Erdwärmesonden- und Grundwasser-Filterbrunnenbohrungen die beiden wichtigsten Wärmequellen für Wärmepumpen erschliesst, nicht die Wärmepumpe selbst. Die Website ist ungewöhnlich konkret bei Firmenkennzahlen, Team und technischem Ablauf, bleibt aber bei Preisen und gerätespezifischen Werten vollständig zurückhaltend.