Hans K. Huber AG
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Die Hans K. Huber AG geht auf eine Einzelfirma zurück, die der Namensgeber Hans K. Huber 1958 in Luzern gründete. 1972 übernahm Edi Wili den Betrieb, in dem er nach eigener Firmengeschichte bereits seit 1968 gearbeitet hatte, und wandelte ihn im gleichen Jahr in eine Aktiengesellschaft um. Die eigene Chronik nennt auch die Adressen, an denen die Firma seither sass: zuerst kurz an der Industriestrasse 1 in Luzern, danach rund 30 Jahre auf einem Reserveboden der SBB an der Moosmattstrasse 25a, bis eine Umnutzung dieses Bodens die Firma im Januar 1998 an die heutige Adresse zog. Die hiess damals noch Lindenstrasse und wurde erst nach der Fusion der Stadt Luzern mit der Gemeinde Littau in Lindenhausstrasse umbenannt, ein Detail, das mehr über die Quartiersgeschichte als über die Firma selbst verrät, aber erklärt, warum die seit 1998 unveränderte Adresse zwischenzeitlich ihren Strassennamen wechselte. Seit mehr als 10 Jahren arbeiten laut derselben Seite auch die beiden Söhne von Edi Wili im inzwischen zum Familienbetrieb gewachsenen Unternehmen mit.
Leistungsumfang
Die Firma beschreibt sich als Anbieter eines kompletten Pakets rund um die Heizung aus einer Hand: Planung, Ausführung und Wartung, unterteilt in Neuanlagen, Umbau und Sanierung, Reparatur und Revision, Brennerservice und Wartung aller Marken sowie amtliche Feuerungskontrolle. Als Heizsysteme führt die eigene Navigation Ölheizung, Gasheizung, Pellets- und Holzheizung, Wärmepumpen und Solar nebeneinander auf, jede mit eigener Unterseite. Auf der allgemeinen Heizungstechnik-Seite hält der Betrieb fest, dass seine Stärken bei Neuanlagen sowie im Sanierungs- und Umbaubereich liegen und dass er sowohl herkömmliche Gas- und Ölsysteme als auch alternative Methoden anbietet, mit einer Beratung schon in der Planungsphase, um die passende Variante zu finden.
Was die Wärmepumpen-Seite konkret erklärt
Die eigene Wärmepumpen-Unterseite geht über eine blosse Auflistung hinaus und legt technische Zusammenhänge dar, die für die Kaufentscheidung relevant sind, auch wenn sie allgemeiner Natur und nicht firmenspezifisch sind. Sie beschreibt das Verhältnis von rund 2 Teilen Umgebungswärme zu 1 Teil Strom, um die benötigte Heiz- und Warmwasserwärme zu erzeugen, und erklärt, dass die Effizienz einer Wärmepumpe steigt, je kleiner die Differenz zwischen der Temperatur der Wärmequelle und der benötigten Heiztemperatur ausfällt, weshalb eine Erdsonde als Quelle zusammen mit einer Fussbodenheizung als Abgabesystem als besonders effizient beschrieben wird. Explizit genannt wird, dass Erdsondenbohrungen bewilligungspflichtig sind und nicht überall erlaubt, und dass eine effiziente Wärmepumpenanlage bei einer Sanierung des Wärmeerzeugers meist auch eine Sanierung der Gebäudehülle voraussetzt, damit die Vorlauftemperaturen tief genug bleiben. Ein Nachteil der Luftwärmepumpe wird ebenfalls benannt: Gerade im Winter, wenn der Wärmebedarf steigt, sinkt gleichzeitig die Aussentemperatur und damit die Temperatur der Wärmequelle, was die Effizienz verschlechtert, anders als bei der konstanteren Erdsonde. Eine Angabe mit direktem Kanton-Bezug lohnt sich festzuhalten: Luftwärmepumpen benötigen im Kanton Luzern wegen der Lärmemissionen eine Baubewilligung. Die Seite weist zudem darauf hin, dass eine Wärmepumpenheizung meist mehr Platz braucht als eine herkömmliche Öl- oder Gasheizung, dass ihr oft ein Energiespeicher zur Überbrückung von Stromsperren und zur Pufferung nicht sofort genutzter Wärme angeschlossen wird, und dass die Anschaffung teurer ausfällt als bei konventionellen Systemen. Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, wird von der Seite ausdrücklich ermutigt, sich Gedanken über die Herkunft des bezogenen Stroms zu machen.
Team und Struktur
Geschäftsführer ist laut eigener Team-Seite Edi Wili, der die Firma seit 1972 leitet, als Kundenberater mit eigenen Angaben zufolge über 45 Jahren Erfahrung im Heizungsfach auftritt und eine Ausbildung zum diplomierten Betriebs- und Haustechniker durchlaufen hat. Markus Wili verantwortet Planung und Offertwesen, gelernt als Heizungsmonteur und Haustechnik-Installateur mit einem Abschluss als diplomierter Heizungstechniker TS HF. Stefan Wili ist für Service und Reparaturen zuständig, gelernt als Heizungsmonteur, dazu eidgenössisch diplomierter Feuerungsfachmann und amtlicher Feuerungskontrolleur. Andrea Rast betreut Sekretariat, Telefon und Empfang. Ergänzt wird das Kernteam laut eigener Angabe durch ein 8-köpfiges Montageteam und eine weitere Bürokraft. Für Serviceanliegen wirbt die Firma mit einem rund um die Uhr erreichbaren Serviceteam, inklusive eines eigenen Notfalltelefons ausserhalb der Bürozeiten unter derselben Nummer wie im Tagesgeschäft.
Referenzen
Die Referenzenliste liegt technisch auf der Adresse photovoltaik-luzern.html, ein Seitenname, der offenbar von einer früheren, inzwischen anders belegten Photovoltaik-Unterseite übrig geblieben ist und nie angepasst wurde, während der Seiteninhalt selbst unter der Überschrift „Referenzen" tatsächlich Projekte auflistet. Genannt werden unter anderem das Armee-Ausbildungszentrum Luzern, ein SBB-Dienstgebäude an der Neustadtstrasse in Luzern, der städtische Werkhof Ibach, ein Alters- und Pflegeheim in Horw, das Spital Sursee, die städtische Alterssiedlung Rank, ein Neubau für das Krematorium Luzern, Suva-Überbauungen an Matthofring und Langensandstrasse, eine Überbauung an der Elfenaustrasse, eine Wohnbaugenossenschafts-Heizzentrale mit Unterstationen ebenfalls an der Elfenaustrasse sowie mehrere einzeln benannte Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser, etwa an der Diebold-Schillingstrasse, der Klosterstrasse, der Maihofstrasse, der Voltastrasse und der Würzenbachhalde in Luzern sowie an der Rosshalde in Rothenburg. Die Liste endet mit dem Hinweis auf weitere, kleinere Anlagen für Verwaltungen und Privatkunden, ohne diese einzeln zu benennen.
Mitgliedschaften und Ausbildung
Die Firma nennt sich Service-Partner der Hoval AG, ohne damit selbst Herstellerin zu sein, dazu Mitglied der Interessengemeinschaft Altbau, Regionalgruppe Zentralschweiz, und des Verbands unabhängiger Öl- und Gasbrenner-Unternehmungen. Das Impressum nennt zusätzlich eine Verbandszugehörigkeit zu Suissetec. Diese Mitgliedschaften sind Brancheneinstufungen und keine firmeneigene Auszeichnung. Über die eigene Lehrlingsseite bildet der Betrieb zudem Heizungsinstallateur-Lehrlinge aus und listet dafür unter anderem handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, Selbständigkeit, Teamfähigkeit sowie eine abgeschlossene Real- oder Sekundarschule als Voraussetzungen auf.
Was auffällt
Die Website selbst datiert ihre letzte Aktualisierung auf Dezember 2016 und trägt einen Copyright-Vermerk von 2010; sie ist als klassische, in Frames aufgebaute Seite ohne modernes responsives Layout gestaltet. Wer den Betrieb kontaktiert, sollte deshalb davon ausgehen, dass Teamzusammensetzung, Referenzenliste und Mitgliedschaften seit rund 10 Jahren nicht mehr aktualisiert wurden, auch wenn die Firma nach eigener Chronik als Familienbetrieb weitergeführt wird. Ein weiterer Verweis der Startseite führt auf eine eigene Wiki-Unterseite (wiki.hkhuberag.ch); deren robots.txt schliesst automatisierte Zugriffe wie den unseren generell aus, weshalb ihr Inhalt hier nicht geprüft werden konnte und auch nicht in diese Bewertung einfliesst. Eine Preisliste, ein Tagessatz oder ein Kostenbeispiel für ein Wärmepumpenprojekt wird nirgends auf der Seite veröffentlicht.
Für wen sich der Betrieb eignet
Wer in Luzern und der näheren Umgebung einen alteingesessenen, seit 1958 bestehenden Familienbetrieb sucht, der Wärmepumpen als eine von mehreren Heizsystem-Optionen neben Öl, Gas, Pellets und Solar führt und dabei Planung, Ausführung und Wartung aus einer Hand anbietet, findet in der Hans K. Huber AG einen Betrieb mit langer, im Detail dokumentierter Firmengeschichte und einer ungewöhnlich konkreten eigenen Erklärung der Wärmepumpentechnik, inklusive des kantonalen Hinweises zur Baubewilligungspflicht von Luftwärmepumpen in Luzern. Der ehrliche Vorbehalt betrifft die Aktualität: Eine seit Jahren nicht mehr überarbeitete Website beantwortet nicht, ob Team, Referenzen und Leistungsangebot heute noch exakt so aussehen, weshalb sich ein Anruf vor einer Offertanfrage lohnt, um den aktuellen Stand direkt zu bestätigen.