A. Baltensperger AG

Langmauerstrasse 65, 8006 Zürich · seit 1951

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A. Baltensperger AG führt drei Standorte: Zürich an der Langmauerstrasse 65, 8006 Zürich, telefonisch +41 44 366 50 70; Winterthur an der Wülflingerstrasse 246, 8408 Winterthur, telefonisch +41 52 222 19 16; und Watt an der Unterdorfstrasse 40, 8105 Watt, mit einer sichtbaren Nummer +41 44 884 29 70. Bei Watt weicht die sichtbare Nummer allerdings vom hinterlegten Telefonlink derselben Website ab: Der Link führt zu +41 44 884 29 73, mit der Endung 73 statt 70. Dieser Widerspruch wird hier benannt, nicht aufgelöst; die Zürcher und die Winterthurer Nummer stimmen dagegen exakt mit ihren jeweiligen Telefonlinks überein. Das Impressum bestätigt den Firmennamen und die Zürcher Adresse, nennt aber weder eine UID noch eine Handelsregisternummer.

Gegründet 1951, seither durchgehend eine Familiengeschichte

Die eigene Seite "Geschichte" datiert das Unternehmen präzise auf das Jahr 1951: "Die Geschichte von A. Baltensperger AG geht bis ins Jahr 1951 zurück. Gegründet wurde die Unternehmung von Hans Dreher, welcher zusammen mit Albert Baltensperger Senior Sanitär- und Spenglerarbeiten ausführte." 1971 übernahm Albert Baltensperger Senior die Sanitärabteilung als Einzelunternehmen, 1978 trat sein Sohn Albert Baltensperger Junior ins Unternehmen ein; die Website bezeichnet ihn dort als "den heutige[n] Inhaber und Geschäftsführer", eine Formulierung, die auf der Zeitleiste an dieser frühen Stelle stehen bleibt, obwohl eine spätere, mit 2022 datierte Eintragung meldet, seither sei Nico Baltensperger "der offizielle Geschäftsführer". Die Teamseite löst das auf: Albert Baltensperger führt dort weiterhin als "Inhaber / Mitglied der Geschäftsleitung, Verwaltungsratspräsident", während Nico Baltensperger als "Inhaber / Geschäftsführer, Abteilungsleiter Planung" geführt wird, beide Eigentümer, aber mit unterschiedlicher operativer Rolle. 1988 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt; die Website nennt für diesen Zeitpunkt "ca. 10 Mitarbeitende im Unternehmen".

Zwei Zukäufe und eine dritte Filiale

Zwischen 2009 und 2013 wuchs das Unternehmen durch gezielte Übernahmen. 2009 übernahm A. Baltensperger AG "Personal und Kundenstamm der 'Kalorbau AG'" und baute damit eine eigene Heizungsabteilung auf. 2010 kam die Übernahme der Firma "LKK" in Watt ZH hinzu, mit der die Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik ins Haus kam. 2013 übernahm die Firma die Einzelunternehmung "Krättli Spenglerei und Sanitär" in Winterthur, was laut Website die dritte Filiale eröffnete und die Region Winterthur ins Einzugsgebiet brachte. Seither führt die Familie auch dort das operative Geschäft: Michael Hedinger kam 2014 in die Geschäftsleitung und übernahm die Heizungsabteilung, während sich in denselben Jahren die nächste Baltensperger-Generation im Betrieb etablierte: Laura Baltensperger ab 2014 im kaufmännischen Innendienst, seit 2018 als Bereichsleiterin Zentrale Dienste; Nico Baltensperger ab 2017 in der Geschäftsleitung, ab 2020 als Leiter der Sanitärabteilung; und der jüngere Sohn Dario Baltensperger, der 2017 als Gebäudetechnikplaner und Projektleiter eintrat. 2020 wurden laut Website Aktienanteile vom bisherigen Alleinaktionär Albert Baltensperger auf Laura und Nico Baltensperger übertragen, 2022 übernahm Nico Baltensperger offiziell die Geschäftsführung.

Qualitätsmanagement seit 1997, aber keine exklusive Auszeichnung

1997 liess sich die Firma nach eigener Aussage "nach ISO 9001" zertifizieren, um eine "gleichbleibend hohe Qualität" zu sichern; das zugehörige Zertifikat (ausgestellt von SQS) steht als PDF zum Download bereit. Auf der Seite "Mitgliedschaften" listet die Firma zusätzlich mehrere Verbands- und Partnerzugehörigkeiten auf: Suissetec, die Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz, die Partnerorganisationen BadeWelten und KlimaWelten sowie die Auszeichnung "Toplehrbetrieb Gebäudetechnik". Suissetec und die Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz sind Branchenverbände, denen grundsätzlich jeder Schweizer Gebäudetechnikbetrieb beitreten kann, keine exklusive Leistung dieser einen Firma; ISO 9001 dagegen ist eine unabhängig geprüfte Zertifizierung, für die sich das Unternehmen laut eigener Chronik gezielt entschieden hat. Was die separat aufgeführten Zertifikate "GH1" und "WH1" konkret ausweisen, erklärt die Website an keiner Stelle.

Aktuelle Referenzen mit Datum und Adresse

Die Referenzenseite listet, anders als bei den meisten anderen Betrieben in diesem Verzeichnis, Projekte einzeln mit Datum, Adresse und betroffenem Gewerk auf. Zu den jüngsten gehören der Ersatzneubau des Kiosks bei der Stadthausanlage am Bürkliplatz (Sanitär und Heizung, datiert 05.02.2026), ein Sanitärprojekt an der Füsslistrasse 6 in 8001 Zürich (01.09.2025), ein Heizungsprojekt an der Eschenstrasse 5 / Ringstrasse 2 in Schwerzenbach (02.04.2025), ein Heizungsprojekt an der Bionstrasse in 8006 Zürich (11.02.2025), ein Heizungsersatz im Kreis 6 (31.01.2025) sowie ein Sanitär-, Heizungs- und Lüftungs-/Klimaprojekt am Uetligym in Zürich (27.09.2024). Diese Auswahl zeigt nur die jüngsten Einträge; die Website verweist selbst mit einem Link "Alle Referenzen" auf eine längere Liste, die hier nicht separat abgerufen wurde.

Heizung: Beratung statt einer einzelnen Marke

Auf der Kompetenzseite Heizung schreibt die Firma, besonders Häuser, die vor dem Jahr 2000 gebaut wurden, entsprächen "wärmetechnisch nicht mehr den heutigen Anforderungen" und verbrauchten zu viel Energie. Als "erfahrener Komplettanbieter" biete man Beratung zu Sanierungen sowie Planung, Installation und Inbetriebnahme "von A bis Z". Ein bestimmtes Wärmepumpenmodell, ein Hersteller oder ein COP- beziehungsweise JAZ-Wert wird auf dieser Seite nicht genannt, ebenso wenig ein Preis; stattdessen bietet die Seite eine Online-Heizungsanfrage als Kontaktweg an.

Leitbild statt Werbeversprechen

Die Seite "Leitbild" formuliert unter anderem den Anspruch, "im Grossraum Zürich eine führende Stellung in der Planung und Ausführung von Haustechnikanlagen" einzunehmen, verbunden mit "gezielte[r] Weiterbildung in allen Stufen" und dem Hinweis, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden würden "mit der gleichen Priorität wie Fragen der Qualität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit" behandelt.

Ausbildung als eigener Schwerpunkt

Passend zur Auszeichnung "Toplehrbetrieb Gebäudetechnik" auf der Mitgliedschaften-Seite widmet die Firma der Lehrlingsausbildung eine eigene Rubrik. Dort schreibt sie: "Seit Jahrzehnten legen wir grossen Wert auf die Förderung von jungen Talenten, da gut ausgebildete Fachkräfte für den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens von grosser Bedeutung sind." Betreut würden die Lernenden von "einem Berufsbildner und Experten mit langjähriger Berufserfahrung sowie von qualifizierten Praxisbildnern". Zum Zeitpunkt des Abrufs waren dort konkret Lehrstellen für "Montage 2026" und "Planung 2026" ausgeschrieben, ohne dass die Website die Zahl der offenen Stellen beziffert.

Für wen sich der Betrieb eignet

Wer im Grossraum Zürich, in Winterthur oder in Watt einen etablierten, seit 1951 gewachsenen Familienbetrieb sucht, der Sanitär, Heizung, Lüftung/Klima und Kälte aus einer Hand anbietet und seine Referenzen mit Datum und Adresse offenlegt, findet in A. Baltensperger AG einen der grösseren und am ausführlichsten dokumentierten Betriebe in diesem Verzeichnis. Wer dagegen vor dem ersten Anruf eine bestimmte Wärmepumpenmarke, einen COP- oder JAZ-Wert oder eine Preisspanne sucht, findet dazu nichts, und bei einem Anruf am Standort Watt lohnt sich ein Blick auf beide genannten Telefonnummern, da Website-Text und Telefonlink dort nicht übereinstimmen.

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