Diener Haustechnik AG

St.Gallerstrasse 49, 9100 Herisau · seit 1991

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Diener Haustechnik AG sitzt an der St.Gallerstrasse 49 in 9100 Herisau, erreichbar unter 071 / 571 56 00 oder info@diener-haustechnik.ch. Die Firma nennt auf ihrer Startseite ihre eigene Gründungsgeschichte: 1991 gründete Werner Diener die Firma Diener & Tobler mit Tankrevisionen, Tanksanierungen und Heizungsanlagen im Angebot. 2012 trat Janick Diener der Firma bei und ergänzte Sanitärinstallationen. 2017 übernahm Janick Diener das Unternehmen und benannte es in Diener Haustechnik AG um. Seither ist die Firma laut eigener Aussage auf Sanitär-, Heizungs- und Solartechnik sowie Tankrevisionen spezialisiert.

Ein kleines, benanntes Team

Die Team-Seite nennt fünf Personen mit Rolle: Janick Diener als Geschäftsführer, Sarah Diener in der Administration, Bujar Rushiti und Armin Drechsel je als Sanitär-/Heizungsmonteur EFZ, sowie Tonka Sermin, deren Rolle die Website wörtlich mit "Ausleihe Solarmonteuer" betitelt (Schreibweise der Website unverändert übernommen, vermutlich ein Tippfehler für "Aushilfe Solarmonteur"). Eine bezifferte Gesamtmitarbeiterzahl nennt die Website an keiner Stelle als Text; die fünf genannten Personen sind, was die Seite an Personal zeigt.

Vier Bereiche, mit klarem Schwerpunkt auf Wärmepumpen

Die vier Hauptbereiche sind Sanitär, Heizung, Solartechnik und Tankrevisionen. Zur Sanitärseite schreibt die Firma, ihr Angebot reiche "von Reparatur- und Servicearbeiten über Badezimmersanierungen bis zu kompletten Sanitäranlagen in Um- und Neubauten". Die Heizungsseite beschreibt komplette Installationen in Neu- und Umbauten mit dem Hinweis, die eigene Kompetenz liege "vorallem bei Heizungsinstallationen mit erneuerbaren Energien" (Schreibweise der Website), unterstützt durch Beiträge diverser Gemeinden und Kantone, dazu Service und Reparaturen an bestehenden Anlagen inklusive Ersatz von Heizkörpern und Pumpen. Auf der Solartechnik-Seite wird der Zusammenhang zu Wärmepumpen ausdrücklich benannt: "Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Kombination von Wärmepumpen mit anderen energieeffizienten Technologien." Die Tankrevisionen-Seite beschreibt eine regelmässige Prüfung von Tankanlagen durch Experten als "Schlüssel" zur Werterhaltung und Sicherheit, ohne einen konkreten Prüfintervall oder Preis zu nennen.

Sieben dokumentierte Wärmepumpen-Projekte

Was diesen Betrieb von einer reinen Leistungsbeschreibung abhebt, ist eine Reihe von acht einzeln betitelten Referenzprojekten, sieben davon mit Wärmepumpen-Bezug. Bei der Familie Suhner wurde eine Gasheizung durch eine Luft-Wärmepumpe mit dezentralem Boiler ersetzt; laut Projektbeschreibung arbeiteten dabei Elektriker, Spengler, Isoleur und das Bauamt Herisau eng mit Diener zusammen. Beim Projekt Koch wurde eine veraltete Ölheizung samt Öltank fachgerecht demontiert und durch eine Luft-Wärmepumpe mit dezentralem Boiler ersetzt. Beim Projekt Alder in Herisau musste zunächst eine 8.000 Liter fassende Stahltankanlage entfernt werden, bevor eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit dezentralen Wärmepumpenboilern eingebaut wurde; koordiniert wurde dies laut Beschreibung mit dem Bauamt Herisau sowie einem Bohrmeister, einem Elektriker, einem Spengler und einem Baumeister, und die Kunden werden namentlich als Remo und Sonja Alder genannt. Beim Projekt Dörig wurde eine Wärmepumpe eingebaut, die laut Beschreibung "die natürliche Wärmeenergie aus der Umgebung, wie beispielsweise der Luft oder dem Boden" nutzt. Beim Projekt Rechsteiner ersetzte eine "wasserbasierte Wärmepumpenheizung" eine Ölheizung. Beim Projekt Brüngger wurde eine Gasheizung durch eine Kombination aus Luftwasser-Wärmepumpe, einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und Solarthermie ersetzt. Beim Projekt Risen wurde eine Ölheizung demontiert, die Tankanlage abgebrochen und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe installiert. Ein achtes Referenzprojekt in Waldstatt betrifft reine Photovoltaik: eine Anlage mit 14 kWp Leistung, ausgeführt mit Solarwatt "Glas-Glas Black"-Modulen zu je 405 Watt.

Beim Projekt Brüngger nennt die Website zusätzliche technische Eckwerte: Die dortige Photovoltaikanlage hat laut Beschreibung eine Spitzenleistung von 14 kWp, ergänzt durch einen Batteriespeicher mit 12 kW Kapazität und eine Solarthermie mit drei Modulen auf dem Dach, die einen "Forstner Hygienespeicher" versorgt. Bei gutem Wetter, so die Website, laufe Heizung und Warmwasser ausschliesslich über die Solarthermie, die Luftwasser-Wärmepumpe schalte erst bei höherem Bedarf oder fehlendem Sonnenschein zu. Dieselbe Spitzenleistung von 14 kWp nennt auch das separate Waldstatt-Projekt, dort für eine reine PV-Anlage ohne Wärmepumpe; da beide Zahlen auf unterschiedlichen, einzeln beschriebenen Referenzseiten stehen und zu unterschiedlichen Bauvorhaben gehören, wird das hier als möglicher Zufall zweier ähnlich dimensionierter Anlagen berichtet, nicht als Fehler unterstellt. Beim Projekt Risen schildert die Website den Ablauf in vier benannten Schritten: fachgerechte Demontage der alten Ölheizung samt Ölbrenner, Öltank und Leitungen, Abbruch und fachgerechte Reinigung der Tankanlage, Einbau der Luft-Wasser-Wärmepumpe und zusätzlich ein dezentraler WP-Boiler zur Warmwasserversorgung. Beim Projekt Dörig hebt die Website als Vorteile der neuen Wärmepumpe einen leisen Betrieb und einfache Bedienung hervor, ohne das genaue Gebäude oder eine Kennzahl zu nennen. Beim Projekt Rechsteiner wird betont, dass mit dem Wegfall des Öltanks auch die Notwendigkeit künftiger Öllieferungen entfällt.

Zu keinem dieser Projekte nennt die Website ein Baujahr, eine Postleitzahl über Herisau hinaus, einen Preis oder eine COP- beziehungsweise JAZ-Kennzahl der eingebauten Wärmepumpe; die Texte bleiben bei Systemtyp, den beteiligten Gewerken und einer allgemeinen Beschreibung des Nutzens. Auffällig ist zudem eine Unstimmigkeit im Suhner-Text: Dort heisst es, die neue Heizungsanlage sei "optimal auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Diener zugeschnitten", obwohl an dieser Stelle erkennbar die Kundschaft Suhner gemeint sein müsste und nicht die Firma selbst. Das liest sich wie ein unkorrigierter Fehler in andernorts recht generisch formulierten Referenztexten ("ein leuchtendes Beispiel für nachhaltige und effiziente Lösungen"), wird hier aber, wie von Regel verlangt, als Unstimmigkeit gemeldet statt stillschweigend korrigiert.

Handwerkliche Zusammenarbeit statt Alleingang

Mehrere der genannten Projekte benennen ausdrücklich weitere Gewerke, die neben Diener am Werk waren: Elektriker, Spengler, Isoleur, ein Bohrmeister, ein Baumeister sowie das Bauamt Herisau als Behörde. Die Website stellt diese als Projektpartner dar, nicht als Diener-eigenes Personal; die beiden namentlich als Sanitär-/Heizungsmonteure geführten Mitarbeiter Bujar Rushiti und Armin Drechsel sind die einzigen technischen Fachkräfte, die im Team ausdrücklich als Diener-Personal aufgeführt werden.

Rechtliches: schmal dokumentiert

Die separate Datenschutz- und Impressumsseite nennt Firmenname, Adresse, Telefonnummer und E-Mail, jedoch keine Handelsregisternummer und keine Mehrwertsteuernummer; die Telefonnummer erscheint dort als "+41(0)71 571 56 00" und auf der Team-Seite als "+41(0)71 571'56'00" mit Hochkommas als Tausendertrennzeichen, beide Schreibweisen stimmen mit dem tel:-Link der Startseite "+41715715600" digit für digit überein, es handelt sich also um dieselbe Nummer in unterschiedlicher Schreibweise, nicht um einen Widerspruch. Der übrige Text der Datenschutzseite liest sich als allgemeine, nicht firmenspezifische Datenschutz-Boilerplate.

Einordnung

Für Bauherrschaften im Raum Herisau, die konkret von einer Öl- oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe umsteigen wollen, liefert Diener Haustechnik AG mit sieben einzeln beschriebenen, technisch benannten Umstellungsprojekten (Luft-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe, Luftwasser-Wärmepumpe in Kombination mit PV und Batteriespeicher) einen ungewöhnlich konkreten Leistungsnachweis für einen Betrieb dieser Grösse, wenn auch ohne Kennzahlen zu Effizienz oder Kosten. Wer eine grosse Firma mit vielköpfigem Team oder einer im Impressum ausgewiesenen Handelsregisternummer sucht, findet hier einen kleinen, seit 2017 unter neuem Namen geführten Familienbetrieb mit fünf namentlich genannten Personen. Die durchgehend positiv formulierten Referenztexte, inklusive der einen erkennbaren Unstimmigkeit im Suhner-Projekt, sollten Interessierte als Marketingtext lesen und die technischen Kerndaten (Systemtyp, beteiligte Gewerke) davon trennen.

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