Industrielle Betriebe Murten

Irisweg 8, 3280 Murten

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Das Impressum nennt als Verantwortlichen die "Industrielle Betriebe Murten", Andreas von Grünigen, Irisweg 8, 3280 Murten. Der Name im Feld dieses Verzeichnisses, "IB-Murten", wird auf "Industrielle Betriebe Murten" korrigiert: So nennt sich die Firma im Impressum-Titelblock, im Copyright-Vermerk ("© 2026 Industrielle Betriebe Murten") und in eigenen Fliesstexten, etwa in der Beschreibung der Medienseite ("Medienmitteilungen der Industriellen Betriebe Murten"); "IB-Murten" ist die durchgehend verwendete Kurzform, kein separater Name. Eine UID oder ein Handelsregistereintrag steht auf der besuchten Impressumsseite nicht. Die im Impressum als Fliesstext angezeigte Adresse "info whatever @ibmurten.ch" ist ein Extraktionsartefakt einer clientseitig verschleierten E-Mail-Adresse; der echte, im HTML-Quelltext des Impressums verlinkte Mailto-Link lautet info@ibmurten.ch, identisch mit der eigenen Domain. Auf einer anderen Seite (den häufigen Fragen zur Fernwärme) verlinkt dieselbe Firma dagegen eine E-Mail-Adresse auf einer fremden, bindestrich-geschriebenen Domain, info@ib-murten.ch, was der eigenen Domain ibmurten.ch widerspricht; beide Adressen werden hier berichtet, ohne den Widerspruch aufzulösen.

Was es ist

Industrielle Betriebe Murten versorgt laut eigener Aussage "die Region Murten mit lebenswichtigem Trinkwasser, Elektrizität und Wärme" und ist damit gleichzeitig Strom-, Wasser- und Fernwärmeversorgerin für Murten, Meyriez und Muntelier, mit separaten Angeboten für Privat- und Geschäftskunden. Für dieses Verzeichnis zählt die Fernwärme: IB-Murten betreibt eine eigene Heizzentrale und verkauft die dort erzeugte Wärme laufend an angeschlossene Gebäude, statt eine Heizanlage zu verkaufen. Die Firma beschreibt das Prinzip so: "Fernwärme ist Wärme aus der Ferne? Ganz im Gegenteil: die Fernwärme von IB-Murten ist eine regionale und natürliche Wärmequelle." Das Angebot richtet sich, mit je eigenen, inhaltlich ähnlichen Seiten, sowohl an Privatpersonen als auch an Geschäftskunden: Für Unternehmen formuliert es die Firma so, dass sie "mit unserer Fernwärme... auf erneuerbares und nachhaltiges Heizen umstellen" können.

Die Heizzentrale am Irisweg: Holz mit Gas-Redundanz

Seit 2016 ist die Heizzentrale in Murten laut eigener Aussage in Betrieb und "sichert ganzjährig die lokale Wärmelieferung". Die Wärmegewinnung basiert laut Website auf "einer CO2-neutralen und energieeffizienten Holzhackschnitzelheizung": In der Heizzentrale am Irisweg, also an derselben Adresse wie der Firmensitz, erzeugen zwei Holzheizkessel "deutlich über 90 Prozent" des Wärmebedarfs, Stand 2024. Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, installierte IB-Murten 2025 zusätzlich einen Gasheizkessel als Redundanz, der laut eigener Aussage "innerhalb von 20 Minuten die geforderte Leistung" bereitstellen kann, falls einer der Holzöfen ausfällt oder gewartet wird. Die Firma begründet die Wahl eines anderen Energieträgers für die Redundanz ausdrücklich damit, "nicht vom selben Energieträger abhängig" zu sein. Als weitere Vorteile listet die Website unter anderem: Wärmeenergie zu 100 Prozent aus der Region, keinen eigenen Heizkessel oder Brennstofflager mehr nötig, keine Wartungs- oder Kaminfegerkosten, einen "stabilen, indexierten Energiepreis" und mehr Sicherheit ohne Heizöltank.

Was ein Anschluss kostet

IB-Murten veröffentlicht ihre Fernwärme-Anschlusskosten ungewöhnlich konkret. Laut eigener Aussage setzen sich die Kosten "aus einem einmaligen Anschlussbeitrag, der jährlichen Grundgebühr und den Energiekosten zusammen", worin Wartung, Reparaturen und die Amortisation der Anlagen bereits enthalten sind. Für Hausanschlussleitungen gilt: "Kosten für Leitungen bis zu einer Länge von 12 Metern sind im Anschlusspreis inklusive", darüber hinaus gehende Trassenmeter gehen laut FAQ zulasten der Eigentümerschaft. Ein eigenes Preisblatt für 2026 (474 KB) sowie eines für 2025 (488 KB) stehen als PDF zum Download bereit, dazu allgemeine Geschäftsbedingungen in zwei Fassungen (ab 1. Januar 2026 und bis 31. Dezember 2025), technische Anschlussbedingungen und ein Angebotsgesuch-Formular; keines dieser Dokumente wurde für diesen Eintrag geöffnet. In den eigenen häufigen Fragen erläutert IB-Murten zusätzlich, was neben der reinen Anschlussgebühr anfällt: Diese deckt laut eigener Aussage "die Installationen bis ins Gebäude inklusive der Fernwärme-Übergabestation" ab; separat dazu fallen Kosten für einen Heizungsinstallateur an, der die Anpassungen am bestehenden Heizungssystem ausführt, sowie für die notwendige Anpassung der Elektroinstallation, "damit alles reibungslos zusammenspielt". Diese beiden zusätzlichen Kostenpunkte beziffert die Website nicht.

Kantonale Subvention für Fernwärmeanschlüsse

Seit 2017 subventioniert der Kanton Freiburg laut Website Anschlüsse ans Fernwärmenetz beim Ersatz einer fossilen Energiequelle oder einer Elektroheizung, "auch Eigentümer in Murten können von Subventionen von mehr als 5'000 CHF profitieren." Die Website schlüsselt die Zusammensetzung der Subventionshöhe in zwei separat aufgeführten Kategorien auf, ohne die beiden zu einer Gesamtsumme zu addieren: Nach Gebäudetyp bei der Erstinstallation nennt sie CHF 8'000.- pro Anschluss für ein Einfamilienhaus, CHF 5'000.- pro Wohnung für ein Mehrfamilienhaus ab 3 Wohnungen und CHF 500.- pro kW für andere Gebäudekategorien; nach Anschlussleistung nennt sie CHF 5'000.- Pauschale plus CHF 30.- pro kW bis 100 kW, CHF 6'000.- Pauschale plus CHF 20.- pro kW von 100 bis 250 kW und CHF 9'000.- Pauschale plus CHF 10.- pro kW ab 250 kW (die Website selbst lässt bei diesem letzten Wert das Wort "pro" aus dem Satz weg), dazu eine Pauschale von CHF 1'000.- für den Fernwärmeanschluss der Warmwasseraufbereitung. Das Subventionsgesuch selbst läuft laut FAQ über das kantonale Gebäudeprogramm auf portal.leprogrammebatiments.ch, nicht über IB-Murten direkt. Zur Holzverfügbarkeit verweist dieselbe FAQ-Seite auf eine Einschätzung des Bundesamts für Energie (BFE), wonach sich das Volumen an Energieholz noch "um knapp ein Drittel erhöht" werden könnte, ohne den Waldbestand zu gefährden.

Stimmen von Anschlussnehmern

Auf der Übersichtsseite zitiert IB-Murten mehrere namentlich genannte Personen mit Bezug zu konkreten Bauprojekten in Murten, nicht als anonyme Sammelzitate: Sonja Benninger, Bauleiterin bei der Baumal Murten GmbH, sagt: "Ein Wechsel auf Fernwärme ist die Chance, etwas Gutes für die Umwelt zu tun." Urs Kaltenrieder, laut eigener Angabe "Betriebsverantwortlicher Verwaltungsrat" beim Hallen-, Schwimm- und Strandbad der Region Murten, wird mit den Worten zitiert: "Wenn man die ganze Rechnung macht, dann stellt man fest, dass Fernwärme eine preiswerte Energie ist." German Imoberdorf, Architekt und Geschäftsleiter bei der Abit Architektur AG, hebt den geringeren Platzbedarf im Keller hervor.

Für wen es passt

Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegenschaften in Murten, Meyriez oder Muntelier, die eine fossile Heizung oder eine Elektroheizung ersetzen wollen, finden bei IB-Murten ein Fernwärmeangebot mit ungewöhnlich transparent aufgeschlüsselten Anschlusskosten und einer separat ausgewiesenen kantonalen Förderung von Kanton Freiburg. Wer ein Einfamilienhaus besitzt, kann mit CHF 8'000.- Förderung pro Anschluss rechnen, Eigentümerschaften grösserer Mehrfamilienhäuser mit CHF 5'000.- pro Wohnung; die genaue Höhe hängt zusätzlich von der Anschlussleistung ab, wie die Website selbst aufschlüsselt. Wer sich vor dem Umstieg über die Versorgungssicherheit informieren will, findet mit dem 2025 installierten Gas-Redundanzkessel eine konkrete Antwort auf die Frage, was bei einem Ausfall der beiden Holzkessel passiert. Konkrete Preise pro Kilowattstunde nennt der ausgewertete Seitentext nicht, nur die verlinkten, hier nicht geöffneten Preisblätter für 2025 und 2026; wer sie kennen will, muss diese separat abrufen oder IB-Murten kontaktieren.

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