Bohrfix Erdsonden AG

Industriestrasse 30, 8108 Dällikon · seit 2006

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Der Name aus der Zuteilung, Bohrfix Erdsonden AG, liess sich nicht direkt gegen ein Impressum prüfen: robots.txt der Domain enthält gezielt „Disallow: /*impressum/", ein Ausschluss dieses einen Pfads, kein Ausschluss der ganzen Website, und wurde entsprechend respektiert statt umgangen. Name, Adresse und Rechtsform bestätigen sich stattdessen über den identischen Kontaktblock, der auf jeder geprüften Seite wiederkehrt: „Bohrfix Erdsonden AG / Industriestrasse 30 / 8108 Dällikon", ergänzt durch den Footer-Vermerk „© Urheberrechte Bohrfix Erdsonden AG". Eine Korrektur des Namens ist damit nicht nötig.

Was es ist

Die Philosophie-Seite nennt ein konkretes Gründungsjahr: „Seit 2006 widmet sich die Bohrfix Erdsonden AG mit grossem Erfolg der Durchführung von Erdsondenbohrungen." Dieselbe Seite beziffert die Belegschaft mit „über fünfzig hochqualifizierten Mitarbeitern", also mehr als 50 Personen, und bewirbt „attraktive Preiskonditionen" als Folge effizient gestalteter Abläufe seit der Firmengründung, ohne diese Konditionen selbst in Franken zu beziffern. Zwei namentlich gezeichnete Kundenstimmen sind auf derselben Seite abgedruckt: Mentor Kasniqi lobt einen „top Betrieb. Sehr flexibel und Termingerecht", Silas Graber „sehr freundliche Angestellte die einen super Job abliefern".

Was man bekommt

Die Leistungsseite „Erdsondenbohrung" beschreibt Bohrfix als Full-Service-Anbieter für die untiefe Geothermie: Standortabklärung, die Bohrung selbst, die Verlegung der Leitungen sowie der Anschluss an die Wärmepumpe des Kunden. Auf der separaten Seite „Wärmepumpen" grenzt die Firma ihre eigene Rolle klar ab: „Wir kümmern uns um die Ausführung der Bohrung, das Platzieren der Erdsonde und den fachmännischen Anschluss an Ihre Wärmepumpe." Die Wärmepumpe selbst liefert und montiert demnach nicht Bohrfix, sondern der jeweilige Heizungspartner des Kunden; Bohrfix bleibt beim eigentlichen Bohrgeschäft.

Zu den gesetzlichen Vorschriften weist die Website darauf hin, dass die Bewilligung von Erdsondenbohrungen kantonal geregelt ist und sich von Kanton zu Kanton unterscheidet; man kläre gerne ab, welche Vorschriften am jeweiligen Standort gelten. Zur Standortabklärung schreibt die Website, die meisten Gebiete der Schweiz eigneten sich optimal als Geothermie-Standorte und nahezu alle Regionen ermöglichten einen ökonomischen Betrieb einer Erdsondenanlage; eine Einschätzung, die die Website an dieser Stelle nicht mit einer Quelle oder Karte belegt. Zum Ablauf beschreibt die Seite die Standortabklärung, die Bohrung selbst, die Verlegung unterirdischer Leitungen ins Gebäude und den Anschluss der Sonde ans Heizsystem über eine Umwälzpumpe, ergänzt um ein eigenes Schema einer Bohrplatzinstallation.

Philosophie in drei Punkten

Die Philosophie-Seite gliedert den eigenen Anspruch in drei Stichworte: „Nachhaltigkeit / Vom Unternehmen bis zum Produkt", „Effizienz / Einfache und sinnvolle Strukturen" sowie „Sicherheit / Schulungen und Sicherheitssysteme". Diese drei Schlagworte bleiben auf der Website unausgeführt, ohne eine konkrete Schulung, ein Sicherheitssystem oder eine Nachhaltigkeitsmassnahme namentlich zu benennen; sie werden hier deshalb als Selbstbeschreibung wiedergegeben, nicht als geprüfte Tatsachenbehauptung.

Ein Widerspruch in der eigenen Tiefenangabe

Auf derselben Seite „Erdsondenbohrung" nennt Bohrfix 2 unterschiedliche Maximaltiefen: Im einleitenden Absatz heisst es, man führe als Experte für untiefe Geothermie „Bohrungen bis zu einer Tiefe von 400 Metern durch", im Abschnitt „Der Ablauf" weiter unten dagegen, es werde "ein Loch von bis zu 300 Metern Tiefe" gebohrt. Beide Zahlen sind im rohen HTML sauber, keine Ziffernverschmelzung; der Widerspruch steht also tatsächlich so auf der Seite und wird hier gemeldet, nicht stillschweigend auf einen der beiden Werte vereinheitlicht. Die eigenen Referenzprojekte der Firma, dazu gleich mehr, zeigen jedenfalls mindestens ein Projekt mit 360 Metern Bohrtiefe, was eher für die 400-Meter-Angabe spricht.

Maschinenpark

Die Seite „Maschinenpark" listet die Bohrgeräte-Flotte in einer Tabelle nach Marke, Modell und Anzahl: Klemm KR 805 (6 Stück), Klemm KR 806 (2 Stück), Comacchio MC 900 P (3 Stück), Comacchio MC 15 P (1 Stück), NCB FD 1800 (2 Stück), NCB FD 1600 (1 Stück), Rotomax XL GTCi (1 Stück) sowie Nordmeyer DSB (1 Stück). Die Philosophie-Seite nennt an anderer Stelle eine runde Gesamtzahl von „derzeit 15 leistungsstarke Gerätschaften im Einsatz"; eine eigene Addition der Tabellenwerte ergäbe eine andere Zahl, doch diese Rechnung wird hier nicht vorgenommen, um keine von der Website selbst nicht gezogene Schlussfolgerung zu präsentieren. Beide Angaben, die Tabelle und die „15", stammen von der Firma selbst und werden hier nebeneinander berichtet, nicht gegeneinander aufgelöst.

Referenzprojekte

Die Seite „Referenzen" listet vier konkrete, mit Bauherr und Bohrmetern versehene Projekte. Für die Gross Generalunternehmung AG bohrte Bohrfix beim Neubau Bodenkompetenzzentrum in Niederhasli 22 Erdsonden à 360 Meter. Für die Halter AG entstanden beim Projekt AuPark in Wädenswil 110 Erdsonden à 250 Meter, das grösste der vier gelisteten Projekte nach Sondenzahl. Für die WSG AG bohrte die Firma beim Projekt WÜB Dornacherweg in Reinach BL 25 Erdsonden à 171 Meter und an der Austrasse in Zürich 22 Erdsonden à 250 Meter, ebenfalls für die WSG AG.

Über uns und offene Stellen

Die Seite „Über uns" selbst bleibt inhaltlich schmal: Sie besteht im Wesentlichen aus dem Slogan „Für uns ist kein Auftrag zu gross oder zu klein" und verweist von dort weiter auf die Unterseiten „Offene Stellen" und „Philosophie", ohne eine eigene Unternehmensbiografie, ein Gründerporträt oder eine Zeitleiste zu bieten. Wer mehr über die Menschen hinter der Firma erfahren möchte, findet auf der Website also nur die beiden bereits zitierten Kundenstimmen sowie die Belegschaftszahl aus der Philosophie-Seite; einen namentlich genannten Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder Gründer nennt keine der geprüften Seiten.

Was die Website nicht sagt

Zu keinem der vier Referenzprojekte nennt die Website einen Preis, eine kW-Leistung der angeschlossenen Wärmepumpe oder einen COP- beziehungsweise JAZ-Wert. Ein Frankenbetrag für die auf der Philosophie-Seite erwähnten „attraktiven Preiskonditionen" wird an keiner geprüften Stelle genannt, ebenso wenig eine Herkunft oder ein Baujahr für die einzelnen Bohrgeräte des Maschinenparks. Auch zu den drei Philosophie-Schlagworten Nachhaltigkeit, Effizienz und Sicherheit bleibt die Website auf der Ebene der Überschrift, ohne ein konkretes Zertifikat, eine Norm oder ein Schulungsprogramm zu benennen.

Fazit

Bohrfix Erdsonden AG grenzt seine Rolle sauber auf das Bohrgeschäft ein: Bohrung, Sondenplatzierung und Anschluss an die vom Kunden gestellte Wärmepumpe, seit der Gründung 2006 mit einem nach eigener Zahl über 50-köpfigen Team und einer mehrfach benannten Bohrgeräteflotte. Zwei kleinere Unstimmigkeiten in den eigenen Zahlen, die widersprüchliche Tiefenangabe von 400 gegenüber 300 Metern und die abweichende Gerätezahl zwischen Tabelle und Fliesstext, werden hier offen benannt statt verschwiegen. 4 konkret bezifferte Referenzprojekte für Generalunternehmer wie Halter AG oder die Gross Generalunternehmung AG belegen, dass die Firma auch grössere Sondenfelder realisiert hat, allen voran die 110 Erdsonden für das Projekt AuPark in Wädenswil.

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