VPD Forage Sàrl
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Der Name der Zuteilung, „Forage Sàrl", ist unvollständig: Die eigene Seite „Mentions légales" nennt den vollständigen Firmennamen klar und unmissverständlich als „Nom de l'entreprise : VPD Forage Sàrl", mit der Adresse „Vers la Chapelle 3, 1627 Vaulruz" (deckt sich mit der Zuteilung). Dieser Eintrag korrigiert den Namen entsprechend zu VPD Forage Sàrl. Eine eigene Handelsregisternummer oder UID nennt diese Seite nicht. Die Website selbst führt zwei unterschiedliche Telefonnummern, beide als funktionierende Telefonlinks hinterlegt: Die Mentions-légales-Seite selbst nennt im Impressumsblock „026 913 92 26", während dieselbe Seite in ihrem eigenen Fusszeilenbereich, wie jede andere Unterseite auch, „026 411 02 02" zeigt. Beide Nummern sind im Quelltext als tel:0269139226 beziehungsweise tel:0264110202 verlinkt; die Website klärt den Widerspruch an keiner geprüften Stelle auf, weshalb er hier nur festgehalten wird. Als Kontaktadresse führt die Firma durchgehend eine Gmail-Adresse, vpd.forage@gmail.com, statt einer Adresse unter der eigenen Domain. Die Website-Erstellung wird separat „Miko Digital" zugeschrieben, klar getrennt vom Firmennamen selbst.
Gründung und Kennzahlen
Die Unterseite „Notre histoire" datiert die Gründung präzise: „Créée en 2016, VPD Forage est née d'une vision claire : rendre l'énergie géothermique accessible à tous." Dieselbe Seite nennt zwei weitere Kennzahlen als hervorgehobene Ziffern: „10 ans d'expérience" und „+ de 30 employés hautement qualifiés", also mehr als 30 hochqualifizierte Mitarbeitende. Zur eigenen Verortung schreibt die Seite weiter: „Basée en Suisse et active dans tout le pays, notre entreprise s'est imposée comme une référence dans le domaine du forage géothermique, grâce à un professionnalisme reconnu et une maîtrise technique poussée", also in der Schweiz ansässig und landesweit tätig. Zum eigenen Arbeitsstil ergänzt dieselbe Seite: „Chez VPD Forage, chaque chantier est bien plus qu'une mission technique : c'est une relation de confiance que nous construisons. Nous offrons un accompagnement personnalisé, une grande réactivité et un travail soigné, du premier contact jusqu'à la mise en service." Diese Sätze sind allgemeine Selbstbeschreibung ohne eigene Kennzahl und werden hier entsprechend nur kurz eingeordnet, nicht als geprüfte Tatsache dargestellt. Die Fusszeile jeder Unterseite ergänzt: „Entreprise de forage certifiée par GSP depuis 2016." GSP ist der Branchenverband für Geothermie in der Westschweiz; diese Zertifizierung wird hier entsprechend als Verbandszertifizierung eingeordnet, nicht als firmeneigene Auszeichnung. Als „Directeur" nennt die Unterseite „Services" namentlich Numan Paqarizi.
Leistungsangebot
Die Unterseite „Géothermie" beschreibt das Kerngeschäft: „Réalisation de forages verticaux ... dans lesquels est placée une sonde géothermique (composée de deux boucles en U) qui, plongée dans le sous-sol, capte la chaleur naturelle de la terre." Übersetzt: senkrechte Bohrungen, in die eine aus zwei U-förmigen Schlaufen bestehende Erdwärmesonde eingebracht wird, welche die natürliche Wärme des Untergrunds aufnimmt. Die Unterseite „Services" gliedert die eigene Arbeit in fünf konkrete, nummerierte Schritte. Schritt eins ist die Bohrung selbst („Nous réalisons des forages de 100 à 400 mètres de profondeur"). Schritt zwei sind die Aushub- und Grabarbeiten, mit denen die Sonden bis zum Technikraum eingeführt werden; laut Website werden diese Arbeiten „mit Sorgfalt ausgeführt, um die Auswirkungen auf das Grundstück zu minimieren und eine effiziente Umsetzung sicherzustellen". Schritt drei ist der Anschluss der Sonden mittels PE-Schweissnähten (Polyethylen), laut Website „une technique fiable et durable qui garantit l'étanchéité et la longévité du système", eine zuverlässige und langlebige Technik, welche die Dichtheit und Lebensdauer des Systems gewährleiste; die Website betont dazu, die eigenen Teams seien für hochwertige Schweissnähte gemäss den geltenden Normen ausgebildet und ausgerüstet. Schritt vier ist, je nach Projekt, der Einbau von Sammlern oder erdverlegten Anschlusskammern zur Verteilung des Wärmeträgerfluids zum Technikraum, angepasst an die Beschaffenheit des Grundstücks und die Dimensionierung der Anlage. Schritt fünf schliesslich ist die Befüllung und der Druckaufbau des Kreislaufs mit einem Wasser-Glykol-Gemisch, das laut Website einen optimalen Wärmeaustausch ermöglicht und die Anlage zugleich vor Frost schützt. Das eigene Einzugsgebiet nennt die Fusszeile jeder Seite als „Vaud, Fribourg, Genève, Valais, Neuchâtel & Jura", also die französischsprachige Schweiz.
Die Unterseite „Géothermie" selbst beschreibt neben der technischen Funktionsweise auch allgemeine Vorzüge der Erdwärme, ohne dabei eine firmeneigene Kennzahl zu nennen: langfristige Einsparungen bei den Betriebskosten nach der Installation, ein ganzjährig konstantes Raumklima mit Heiz- und Kühlfunktion sowie eine laut Website auf mehrere Jahrzehnte ausgelegte, praktisch wartungsfreie Anlage. Diese Punkte sind allgemeine Aussagen über Erdwärme als Technologie und werden hier entsprechend nur als Hintergrund erwähnt, nicht als spezifische Leistung von VPD Forage Sàrl.
Referenzprojekte
Die Unterseite „Références" listet einzelne Projekte mit Ort, Anzahl Bohrungen und Bohrtiefe, unterteilt nach Entreprises, Particuliers und Collectivités. Für Unternehmen nennt die Seite unter anderem das Immobilienprojekt „La Fontaine d'Ehden" in Corseaux (VD) mit „12 forages" und „160 mètres" Tiefe, den Wohnkomplex „Patio" mit 63 Wohnungen in Guin mit „18 forages" und „300 mètres" Tiefe, ein Gebäude mit 77 Wohnungen an der Adresse Jussy 34 in Thonex (GE) mit „20 forages" und „300 mètres" Tiefe sowie das Projekt „Impasse du cercle" in Granges-près-Marnand (VD) mit „18 forages" und „200 mètres" Tiefe. Für die öffentliche Hand nennt die Seite die Heizzentrale der Gemeinde Corbières (FR) mit „18 forages" und „250 mètres" Tiefe sowie das Ökoquartier „Parc de la Sorne" in Delémont mit „100 forages" und „120 mètres" Tiefe, das grösste hier aufgeführte Einzelprojekt nach Bohrzahl. Bei Privatkunden nennt die Seite unter anderem das Weingut „Domaine du Daley" in Lutry (VD) mit „10 forages" und „150 mètres" Tiefe sowie ein Projekt an der Sarmenstorferstrasse 23 in Fahrwangen (AG) mit „5 forages" und „200 mètres" Tiefe; Letzteres liegt im Aargau und damit ausserhalb der in der Fusszeile genannten Kernregion Waadt, Freiburg, Genf, Wallis, Neuenburg und Jura, was hier als Beobachtung, nicht als Widerspruch gewertet wird, da die Website selbst keine Ausschliesslichkeit für die genannten Kantone behauptet. Alle genannten Zahlen werden hier einzeln wiedergegeben, wie die Website sie führt, ohne sie zu einer Gesamtsumme zusammenzuzählen.
Fazit
VPD Forage Sàrl präsentiert sich als 2016 gegründetes, laut eigener Aussage von der GSP zertifiziertes Bohrunternehmen der Westschweiz mit einem fünfstufigen, klar beschriebenen Arbeitsablauf von der Bohrung bis zur Befüllung des Sondenkreislaufs, Bohrtiefen bis 400 Meter und einer Reihe einzeln bezifferter Referenzprojekte für Unternehmen, Privatkunden und die öffentliche Hand. Zu klären bleibt vor einer Beauftragung die widersprüchliche Telefonnummer auf der eigenen Mentions-légales-Seite; eine Kontaktaufnahme über die durchgängig verwendete Gmail-Adresse dürfte in der Zwischenzeit der verlässlichere Weg sein. Einen Preis pro Bohrmeter oder eine COP- beziehungsweise JAZ-Angabe nennt die Website an keiner geprüften Stelle.