Hoval AG

Feldmeilen · seit 1946

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Die Hoval AG steht laut eigenem Impressum an der General-Wille-Strasse 201, CH-8706 Feldmeilen, mit Rechtssitz in der Gemeinde Meilen (ZH); Feldmeilen ist ein Ortsteil davon. Der Eintrag ins Handelsregister des Kantons Zürich datiert auf den 14.07.1965, die Telefonnummer im Impressum (+41 (0)44 925 61 11) stimmt mit der auf der Startseite genannten Nummer überein. Name und Adresse decken sich mit den Angaben im Zuteilungsbrief, hier war keine Korrektur nötig.

Zur eigenen Firmengeschichte, auf einer separaten Zeitstrahl-Seite dokumentiert, gehört eine Herkunft, die weiter zurückreicht als die Schweizer Niederlassung selbst. 1897 eröffnete Gustav Ospelt Senior eine Schlosserei in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein. 1932 erhielt sein Sohn Gustav Ospelt die Bewilligung zur Errichtung von Heizungsanlagen, und 1942 liess er sich einen Zentralheizungs-Küchenherd patentieren, dessen guten Wirkungsgrad die EMPA bestätigte. 1945 wurde die Marke "Hoval" eingetragen, laut Firmenseite ein Kürzel für "Heizapparatebau Ospelt, Vaduz, Liechtenstein". 1946 folgte laut Zeitstrahl die "erste Internationalisierung": In Österreich und der Schweiz wurden eigene Firmen gegründet, was mit der auf der Unternehmensseite separat genannten Aussage übereinstimmt, Hoval sei "in den Bereichen Heizen, Kühlen und Lüften seit 1946" in der Schweiz vertreten. 1953 brachte der "Hovaltherm", mit dem Spitznamen "Rakete", laut eigener Darstellung als erster Heizkessel mit eingebautem Warmwasserspeicher eine Neuerung auf den europäischen Markt, und ein Lizenzvertrag von 1955 mit dem deutschen Stahlunternehmen Friedrich Krupp öffnete Hoval den deutschen Markt. 1957 entstand im Industriegebiet von Vaduz das Werk "Neugut", das laut eigener Aussage bis heute Stammhaus der Firmengruppe ist. Der nächste Zeitstrahl-Abschnitt, betitelt "1960-1984: Neue Technologien", nennt weitere Marken- und Produktgeschichte: 1960 kam laut Website der erste kompakte Kombinationskessel mit getrennten Brennkammern für flüssige, gasförmige und feste Brennstoffe in 8 Varianten auf den Markt, 1967 der erste Hochleistungs-Wassererwärmer "Modul-plus". Ohne eigenes Jahr, aber im selben Abschnitt genannt, feiert die Seite einen Moment, in dem der 100'000. Kessel das Werk in Vaduz verliess, bei zu diesem Zeitpunkt bereits 350'000 in ganz Europa gebauten Hoval-Kesseln. 1968 erhielt Hoval sein erstes Patent für eine Heizfläche, das "Fischgratrohr", das laut Beschreibung durch seine Bauform mehr Wärme überträgt und dadurch die Effizienz steigert; weitere Heizflächen-Patente folgten laut Zeitstrahl danach. 1979 folgte das Patent für eine selbstreinigende thermolytische Heizfläche, nach der laut Website eine ganze Serie von Klein- und Mittelkesseln benannt wurde: Sie tragen bis heute die Endung "Lyt".

Die Hoval Gruppe beschreibt sich selbst mit rund 2500 Mitarbeitenden (an einer Stelle der Seite als "2.500" geschrieben, an anderer als "2500", derselbe Wert nur unterschiedlich gesetzt) in 15 Gruppengesellschaften weltweit, mit Systemen, die laut eigener Aussage in über 50 Länder exportiert werden, und mit "mehr als 80 Jahren Erfahrung". Die Firma bezeichnet sich selbst ausdrücklich nicht als Konzern, sondern als "eine grosse, global denkende und agierende Familie". In der Schweiz gliedert sich das Servicenetz laut eigener Regionalcenter-Seite in 5 Regionen: Nordwest mit Sitz in Härkingen, Ost mit Sitz in Wil, Mitte am Hauptsitz Feldmeilen, Ticino mit Sitz in Mezzovico-Vira und Suisse Romande mit Sitz in Crissier, dazu eine eigenständig geführte Fernwärme-Einheit, ebenfalls in Feldmeilen. Jedes Regionalcenter führt eine eigene Verkaufs- und eine eigene Service-E-Mail-Adresse. Die Service-Hotline 0848 848 464 wird auf mehreren Seiten übereinstimmend als "24/7" beziehungsweise "365 Tage, rund um die Uhr" beschrieben.

Wie bei den anderen Herstellern in diesem Verzeichnis läuft der Vertrieb über Installationspartner, nicht über einen Webshop für Endkundinnen und -kunden: Die Website führt ein "myHoval"-Kundenkonto, einen Fachpartner-Login, eine "Hoval-Toolbox für Experten" sowie eine eigene Seite mit IGH- und BIM-Daten für Planer, dazu eine Partnersuche, über die Hausbesitzer einen "Partner-Installateur in Ihrer Nähe" finden können, statt direkt bei Hoval zu bestellen. Für bereits angeschlossene Fachbetriebe kommen eine Schnellbestellung, ein Blätterkatalog, eine separate Filterbestellung für die Komfortlüftungslinie HomeVent sowie eine Ersatzteilseite hinzu. Ergänzt wird das Ganze durch einen "Hoval PartnerClub" für die laufende Zusammenarbeit mit Installationsbetrieben.

Das aktuell auf der Startseite beworbene Produkt ist das "Belaria pro Komplettsystem", von Hoval selbst als "die Wärmepumpen-Lösung für die Zukunft in Wohnbau und Gewerbe" beschrieben. Das Produktprogramm reicht darüber hinaus laut Navigationsstruktur von Wärmepumpen über Gas- und Ölheizungen mit den jeweiligen Abgasleitungen, Biomasse, Speicher- und Trinkwassererwärmung, Systemkomponenten und Umwälzpumpen, Regelungen und digitale Produkte bis zu Komfortlüftung, Hallenklima-Systemen, Kühlung von Rechenzentren und Energierückgewinnung. Zur digitalen Seite gehört ausserdem "HovalConnect", mit dem sich die Heizung laut Website "jederzeit und von überall" steuern lässt, sowie ein "SmartServices"-Paket, das sich über die Website anfragen lässt.

Ein Vorbehalt gehört an dieser Stelle in den Eintrag, weil er zum Zeitpunkt der Prüfung direkt auf der Startseite stand: "Hoval hat einen Produktrückruf für bestimmte Wärmeträgerflüssigkeiten in Hoval Indachkollektoren in Holzrahmenbauweise gestartet. Betroffene Kunden bitten wir, sich mit uns in Verbindung zu setzen." Das betrifft laut Wortlaut spezifisch die Solarkollektoren in Holzrahmenbauweise, nicht die Wärmepumpenlinie, wird hier aber genannt, weil ein Rückruf ein Fakt ist, den ein Verzeichnis nicht unterschlagen sollte. Ebenfalls auf der Startseite vermerkt, ohne weitere Details im eingesehenen Text: eine Meldung, wonach "Hoval AG Schweiz ... eine Goldmedaille bei «Swiss Arc Darling» 2025" gewonnen habe; da die Seite selbst keine weiteren Angaben zu dieser Auszeichnung macht, wird sie hier nur so wiedergegeben, wie sie steht.

3 Referenzberichte waren zum Zeitpunkt der Prüfung unter "Referenzen aus der Schweiz" verlinkt, allerdings nur mit Titelzeile ohne den zugehörigen Volltext im gecachten Auszug: "Die «grosse» Wärmepumpe mit dem kleinen Footprint", "Energie sparen mit intelligenter Vernetzung von Loxone und Hoval" und "Perfektes Raumklima für die Präzisionswerkstatt". Die Themen, kompakte Aussenaufstellung, Smart-Home-Integration mit einem Drittanbieter (Loxone) und ein gewerblicher Einsatz mit besonderen Raumklimaanforderungen, deuten auf ein Projektspektrum von Einfamilienhäusern bis zu Gewerbebauten hin, wie es auch die Lösungsseiten der Website (vom Einfamilienhaus über Hotel und Spital bis zum Rechenzentrum) nahelegen, auch wenn hier keine Einzelheiten aus den Berichten selbst zitiert werden können.

Für einen Installationsbetrieb liegt der Unterschied zu den übrigen Einträgen dieser Kategorie vor allem im Umfang: eine eigene, historisch gewachsene Produktfamilie über praktisch alle Wärmeerzeuger-Technologien hinweg, 5 Regionalcenter mit eigenen Ansprechpartnern statt eines einzelnen Kundendienstes, und ein digitales Werkzeugset von der BIM-Datenbank bis zur Schnellbestellung. Für einen Hausbesitzer ist der praktische Weg zu Hoval die Partnersuche auf der Website, die zu einem lokalen Installationsbetrieb führt; ein eigener Online-Kauf einer Wärmepumpe ist auf den eingesehenen Seiten nicht vorgesehen.

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